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DBV-Landesverband Berlin-Brandenburg
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DBV-Landesverband Berlin/Brandenburg
Ab 20. Juni 2011 im Transit durch Vogelsang – es wird nur noch alle 2 Stunden gehalten
Schilda liegt in Brandenburg, genauer im Landkreis Oberhavel, in der Gemeinde Zehdenick. Hier fährt nach wie alle Stunde nach Lichtenberg und alle Stunde nach Templin ein Zug. Aber jeder zweite Zug soll ohne Anhalten durchfahren.
Völlig unverständlich ist für den DBV-Landesverband Berlin-Brandenburg die zum 20. Juni 2011 erfolgte Abbestellung des stündlichen Haltes in Vogelsang. Die Regionalbahnlinie 12 von Berlin nach Templin fährt zwar weiterhin alle Stunde, jedoch halten die Züge nur alle zwei Stunden. Begründet wird dieser plötzliche Schritt mit den wenigen Ein- und Aussteigern. Wie soll sich aber die Zahl der Ein- und Aussteiger erhöhen, wenn der Zug seltener anhält; vielleicht gibt es auch nicht mehr potentielle Fahrgäste? Darüber wäre zu diskutieren gewesen. Aber die Landesregierung hat, vertreten durch den Verkehrsverbund, sich in einer Nacht- und Nebelaktion zur Streichung entschieden. Keine Rede ist mehr von dem Willen, auch in ländlichen Gebieten eine gewisse verkehrliche Grundversorgung sicherzustellen.
Die Einsparungen fürs Land belaufen sich auf etwa 18.000 € pro Jahr. Ein großartiger Beitrag zur Sanierung des Landeshaushaltes!
Dieser plötzliche Schritt der Abbestellung trifft nur wenige Fahrgäste, die hier ein- und aussteigen. Die Art und Weise jedoch widerspricht nach Ansicht des DBV jedoch dem Koalitionsvertrag zwischen SPD und der Linkspartei. Hier heißt es: „Die Koalition strebt eine Stärkung des Bahnverkehrs durch Erhalt, Lückenschluss und Ertüchtigung des Schienennetzes und Qualitätsverbesserungen in der Fläche an.“ (Seite 42). Auch das große Leitmotiv des Koalitionsvertrages „Gemeinsinn und Erneuerung“ wird hier ad absurdum geführt. Sowohl die Fahrgäste, die Öffentlichkeit und erst recht die Kommunalpolitik wurde von diesem Schritt überraschtund hätten Anspruch auf eine frühzeitige Information. Warum werden solche Entscheidungen nicht viel früher öffentlich bekannt gemacht?
Ob ein Fahrgast Verständnis dafür hat, wenn ab 20. Juni 2011 der Zug in Vogelsang ohne Halt durchfährt oder hier, aus betrieblichen Gründen, zwar hält, aber niemand ein- und aussteigen darf? Oder ob er die Notbremse zieht, weil er meint, dass der Zug hier eigentlich anhalten müsste?
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DBV-Landesverband Berlin/Brandenburg
5 Jahre Berliner Hauptbahnhof –
der DBV war nicht erwünscht
Berlin, 15.5.2011
Am vergangenen Wochenende wurde mit einem großen Bahnhofsfest das fünfjährige Jubiläum des Berliner Hauptbahnhofs gefeiert. Trotz Interesse und Bemühungen, auf dem Fest mit einem Informationsstand die Besucher über die eigene Arbeit zu informieren, zeigte sich der DB-Konzern nicht interessiert und ignorierte die Anfrage des DBV.
Kritik, so scheint es zumindest durch das Verhalten, ist immer noch nicht erwünscht und wird als Majestätsbeleidigung empfunden. Hat sich im Verständnis und Verhalten der DB gegenüber ihren Kunden doch nicht viel verändert?
Der DBV wird dennoch weiterhin versuchen, seine Ideen und Vorschläge in Gesprächen und bei Treffen mit DB-Mitarbeitern und -Verantwortlichen sachlich vorzutragen und so als Stimme der Fahrgäste Verbesserungen zu erreichen.
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DBV-Landesverband Berlin/Brandenburg
Verständnis der Fahrgäste für die GDL-Streiks sinkt
[Berlin 16.05.2011] Am vergangenen Freitag hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) angekündigt, über bevorstehende Streiks nicht mehr 12 Stunden vorher zu informieren. Der DBV Berlin-Brandenburg kritisiert dieses Vorgehen und ruft die Gewerkschaftsfunktionäre auf, an die betroffenen Fahrgäste und nicht nur an die eigenen Forderungen zu denken.
Aus vielen Gesprächen mit DBV-Mitgliedern und Fahrgästen zieht der DBV Berlin-Brandenburg den Schluss, dass immer weniger Fahrgäste Verständnis für die Streiktaktik der GDL haben. Die Frage nach dem Warum der Tarifauseinandersetzung erschliesst sich vielen Fahrgästen inzwischen ebenfalls nicht mehr.
Ist es nicht viel effektiver, einen bevorstehenden Streik mindestens 12 Stunden vorher anzukündigen? Denn hier können die Besteller und Fahrgäste erwarten, dass wenigstens auf den wichtigsten Routen ein Ersatzverkehr durch die bestreikten Verkehrsunternehmen organisiert wird und der eine oder andere Zug trotzdem fährt. Wird die Frist auf eine Stunde verkürzt, wird sich wohl kaum ein Verkehrsunternehmen die Mühe der zusätzlichen Arbeit machen, um Dienstpläne umzuschreiben und Busse als Ersatzverkehr zu organisieren. Die finanziellen Einbußen sind bei einem angekündigten Streik dennoch bei den Arbeitgebern vorhanden; Fahrgäste haben dann wenigstens den Hauch einer Chance, sich nach Fahrtalternativen umzusehen.
Die Solidarität, die die GDL von den Fahrgästen erwartet, muss sie andererseits auch den tausenden unmittelbar betroffenen Fahrgästen entgegen bringen. Ansonsten wird aus der Tarifauseinandersetzung eine Farce um die Bedeutung und den Einfluss der einen oder anderen Gewerkschaft.
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DBV-Regionalverband Potsdam-Mittelmark
Die Straßenbahn in Potsdam 2011 und in zehn Jahren
[Potsdam, 5.5.2011] Am 5. Mai 2011 stellte der Regional-verband in Potsdam seinen aktuellen Konzeptstand vor. Die Vorschläge wurden teilweise kontrovers aber immer sachlich diskutiert.
Den aktuellen Foliensatz finden Sie hier (3 MB).
Es ist vorgesehen, zu den anderen Verkehrsträgern ähnliche Überlegungen anzustellen, die dann zu einem Gesamtvorschlag zusammengefasst werden sollen.
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