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14.07.2010 Eröffnung Haltepunkt Bad Schmiedeberg
Die Eröffnung des neuen Haltepunktes in Bad Schmiedeberg an den Kurkliniken stellt einen vorläufigen Höhepunkt der Entwicklung der Bahnstrecke zwischen Lutherstadt Wittenberg - Bad Schmiedeberg dar. Damit verfügt nun auch das Kurzentrum über einen Bahnanschluss, der noch erhebliches Fahrgastpotential an Gästen und Mitarbeitern der Kurbetriebe bringen soll.
Anbei sehen Sie die Pressemitteilung der DRE, welche mit dem DBV die Reaktivierung der Strecke und die Durchführung des "Schmiedeberger Modell" nach Abbestellung des SPNV 2007 organisierte und einige Impressionen des Nahverkehrsforums, welches im Anschluss an die Bahnsteig-Eröffnung stattfand.
Pressemitteilung zur Bahnsteig-Eröffnung und Nahverkehrsforum: ![]()
Impressionen und Statements vom Nahverkehrsforum
Bild 01:
Einweihung des neuen Halte-punktes Bad Schmiedeberg Kurzentrum durch Minister Dr. Karl-Heinz Daehre, Sachsen-Anhalt
Bild 02:
Großer Bahnhof am kleinen Haltepunkt.
Bild 03:
Stefan Dammhayn, Bürgermeister der Stadt Bad Schmiedeberg:
„Die Stadt Bad Schmiedeberg ist dankbar über die große Unterstützung seitens des Landes Sachsen-Anhalt, welche ihre Entwicklung als Kurstadt nachhaltig unterstützt hat. Der Bahnanschluss ist für die Entwicklung ein ebenso wichtiger Baustein. Wünschenswert wäre es, wieder einen Heideexpress wie früher verkehren zu lassen.“
Bild 04:
Gerhard J. Curth, Präsident des Deutschen Bahnkunden-Verband:
„Die Deutsche Regionaleisenbahn GmbH hat als privatwirtschaftlich agierendes Unternehmen den überwiegenden Teil der Investitionen zum Bau des Haltepunktes aus eigenen Mittelnbestritten — für ein Bahnunternehmen unserer Größe eine große Kraftanstrengung“, betonte Gerhard J. Curth, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Regionaleisenbahn GmbH. „Auch deshalb freuen wir uns besonders, mit dem heutigen Tag nun dieses Ziel erreicht zu haben. In Zusammenarbeit mit den vielen freiwilligen Helfern des Deutschen Bahnkunden-Verbandes vor Ort konnten wir damit eine weitere Verbesserung der Attraktivität der Strecke erreichen, was sich sicherlich auch deutlich auf die Fahrgast-Zahlen niederschlagen wird.“
Bild 05:
Dr. Wolfdietrich Vetter, Geschäfts-führer der Vetter GmbH:
„Dieser gemeinsame Erfolg, den Eisenbahnverkehr nach der Abbestellung des SPNV 2007 nahtlos fortzuführen, war nur möglich, weil im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt viele Menschen sitzen, die ein offenes Ohr auch für nicht ganz so gewöhnliche Ideen haben. Die Vetter GmbH hat bereits im Jahr 2000 eine Konzession als Eisenbahnverkehrsunternehmen bekommen, die Fortführung des Verkehrs 2007 mit der DRE war für uns eine große Chance, endlich auch im Schienenverkehr Fuß zu fassen. Heute haben wir in diesem Segment bereits fünf Arbeitsplätze geschaffen.“
Bild 06:
Klaus Hajek, Vertreter des Landkreises Wittenberg:
„Der Landkreis hat dieses Projekt sehr gerne unterstützt, die Mitarbeiter waren begeistert, endlich auch mal etwas mit erschaffen zu können. Die sehr angenehme Arbeitsatmosphäre mit den beteiligten Partnern hat zu diesem Erfolg ebenfalls maßgeblich beigetragen."
Bild 07:
Dr. Karl-Heinz Daehre, Verkehrsminister Sachsen-Anhalt:
„Die Deutsche Regionaleisenbahn GmbH und die Vetter Bus GmbH sind hier wirtschaftliche Risiken eingegangen für ein gänzlich neues Verkehrsmodell, welches nun sicher auch in ganz Deutschland Überlegungen auslösen wird, ob nicht so die grundgesetzlich verankerte Daseinsfürsorge und die finanziell enger werdenden Spielräume im Schienenpersonennahverkehr zusammen gebracht werden können und trotzdem ein vernünftiges Angebot an öffentlichem Verkehr aufrecht erhalten werden kann“, so Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre. „Reine Ein- und Aussteigezahlen sollten nicht das alleinige Kriterium für den Fortbestand einer Strecke sein. Zukünftig sollte dieses Modell bei jeder notwendigen Abbestellung von Strecken immer geprüft werden.“
Bild 08:
Großes Interesse der über 50 Gäste beim Nah-verkehrsforum des Deutschen Bahnkunden-Verbandes.
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