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BürgerBahn

Die DBV-BürgerBahn wurde zum ersten Mal 2005 mit Hilfe von EU-Fördergeldern auf der Niederlausitzer Eisenbahn umgesetzt. Das Verkehrsmodell, auf rein ehrenamtlicher Arbeit basierend, jedoch mit Hilfe der Deutschen Regionaleisenbahn umgesetzt, basiert auf der Organisation des gesamten Bahnbetriebes durch freiwillige Kräfte des DBV-Fördervereins Niederlausitzer Eisenbahn, ehemals Elbe-Elster-Express. Es beinhaltet jedoch auch die Unterstützung der Kommunen und staatlicher Institutionen, zum Beispiel bei der Betreibung und dem Erhalt von Bahnhöfen und Haltepunkte oder auch der zur Verfügungstellung von nötigen Gerätschaften beim Freischnitt, bei der Prüfung der Strecken und weiteres.

Zweiter Grundpfeiler der Finanzierung der Strecke sind die Güterverkehre, die zum Teil vor allem im nördlichen Abschnitt schon durchgeführt werden. Von besonderer Bedeutung ist hier der Lückenschluss von Groß Leuthen-Gröditsch nach Beeskow, der von weiteren Unternehmen an der Strecke als Voraussetzung für die Verladung auf der Schiene gesehen wird. Darüber hinaus entstünde dann eine alternative Trasse zu den ausgelasteten DB-Trassen von der deutsch-polnischen Grenze bis nach Mitteldeutschland, welche als einzige Ost-West-Verbindung Richtung Süddeutschland vor allem durch die Einsparung von Trassenkilometern und die großen Potenziale der Strecke für viele Güterkunden interessant ist.

 

Streckenkarte

Der Elbe-Elster-Express ist zur Zeit die einzige im Einsatz befindliche BürgerBahn des DBV. Ursprünglich fuhr ein VT 798 01 von Mühlberg (Elbe) nach Schlieben und zurück, dieser Verkehr wurde jedoch in der Saison 2008 aufgrund von ausbleibenden Fahrgästen als samstäglicher Regelverkehr eingestellt.

Erfolgreich für den DBV-Förderverein Niederlausitzer Eisenbahn war jedoch das Angebot an Sonderfahrten, zum Beispiel zur Rochauer Waldweihnacht oder zum Schliebener Moienmarkt.

 

Über das Verkehrsangebot für 2009 wurde bislang noch nicht entschieden.

 

 

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