dbv-kopfzeile_7.jpg

News

Anzeige # 


Stellungnahme zum Nahverkehrsplan 2015 für den Großraum Braunschweig des Deutschen Bahnkunden-Verbandes e.V., Landesverband Niedersachsen/Bremen

Stellungnahme zum Nahverkehrsplan 2015 für den Großraum Braunschweig des Deutschen Bahnkunden-Verbandes e.V., Landesverband Niedersachsen/Bremen

(27.7.2015, DBV-Landesverband Niedersachsen/Bremen)

Allgemeines

Der Entwurf geht sehr detailliert auf das Bahn- und Busangebot der jeweiligen Regionen ein. Leider sind die Strukturdaten der Regionen, auf die der Entwurf zurückgreift, nicht aktuell. So sind die Einwohnerzahlen aus dem Jahre 2008 und die Mobilitätsströme aus dem Jahre 2010 ermittelt worden.

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Entwicklung der Einwohnerzahlen in den Städten und Gemeinden des Großraumes Braunschweig sollte für die Aufstellung des Nahverkehrsplanes auf aktuelle Zahlen zurückgegriffen werden. Gleiches gilt für die errechneten Mobilitätsströme, die aufgrund des veränderten ÖPNV-Angebotes seit 2010, aber auch die sehr differenzierte Entwicklung des Autoverkehrs, für die Erstellung des Nahverkehrsplanes nur eingeschränkt genutzt werden können.

Dennoch zeigt sich aufgrund der vorgelegten Mobilitätszahlen – wenn auch aufgrund der nicht gegebenen Aktualität nur eingeschränkt – der Handlungsbedarf für den ÖPNV für den kommenden Nahverkehrsplan. Insbesondere bei den stärkeren Verkehrsbeziehungen mit einem ÖPNV-Anteil von unter 6% besteht akuter Handlungsbedarf in Form von einem Ausbau bzw. Reaktivierung des SPNV oder einem Zusatzangebot durch einen hochwertigen Schnellbusverkehr.

Die aktuellen Fahrgastzahlen der Bahnlinien zeigen eine sehr unterschiedliche Entwicklung. Generell ergeben sich für die Entwicklung des Nahverkehrs im Großraum Braunschweig folgende Handlungsfelder:

Bedienungsebene 1: Ausbau der Hauptachsen durch Taktverdichtung und größere Fahrzeugkapazitäten

Wie in den Abbildungen zu erkennen ist, sind die Fahrgastzahlen auf den Hauptachsen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Dennoch sind die aktuellen Taktangebote nicht ausreichend und sollten wie vorgeschlagen deutlich ausgeweitet werden. Zusätzlich sind größere Fahrzeugeinheiten insbesondere werktags notwendig, um eine attraktive Fahrt auch für Pendler zu ermöglichen.

Bei den Relationen Gifhorn – Uelzen und Braunschweig – Vienenburg mit deutlichen Fahrgastrückgängen müssen Maßnahmen ergriffen werden, um die Benutzerzahlen wieder zu steigern. Im Dezember 2014 fand ein Betreiberwechsel auf verschiedenen Bahnstrecken und Angebotsverbesserungen statt. So wäre es für die Aufstellung des Nahverkehrsplanes hilfreich, durch aktuelle Fahrgastzählungen einen aktuellen Trend der Fahrgastzahlen insbesondere bei den vom Unternehmen „Erixx“ betriebenen Bahnstrecken, insbesondere Braunschweig – Bad Harzburg und Gifhorn – Uelzen, zu ermitteln.

Bedienungsebene 2: Regionalbahn nach Schöningen reaktivieren, Schnellbusse auf Hauptachsen

Im Dezember 2007 wurde der Eisenbahnverkehr zwischen Schöppenstedt und Helmstedt wegen Braunkohleabbau eingestellt. Für die Gemeinde Schöningen wird ein Bevölkerungsrückgang von knapp 30% bis 2030 prognostiziert. Im Jahre 2013 wurde das landesweit bedeutsame Erlebniszentrum Schöninger Speere eröffnet, wo viele tausend Besucher erwartet werden. Das Zentrum ist mit dem ÖPNV aus Richtung Braunschweig nur mit zweimaligem Umsteigen mit Regionalbahn und zwei Buslinien mit nur wenigen Fahrmöglichkeiten an Werktagen erreichbar. Dieses „ÖPNV-Angebot“ ist für ein so bedeutendes Besucherzentrum völlig unzureichend und für die gesamte Region ein Armutszeugnis.

Zur Stärkung von Infrastruktur und Tourismus in diesem strukturschwachen Raum halten wir eine Reaktivierung des Abschnittes Schöppenstedt- Schöningen für dringend erforderlich und eine Zukunftsperspektive für Schöningen zu schaffen.

Die stark nachgefragten Regio-Busse sollten verbundweit zu Schnellbus-Linien mit kürzeren Fahrzeiten durch Auflassung von Haltestellen und besonderem Komfort wie z.B. kostenlose Tageszeitungen aufgewertet werden, um noch mehr Pendler zum Umsteigen auf den ÖPNV zu bewegen.

Bedienungsebene 3: Flächendeckende Grundversorgung im Ländlichen Raum sichern - Verbundweiten Rufbus einführen

Auf vielen Buslinien ist abseits der Schülerzeiten eine sehr geringe Nutzung des Busangebotes festzustellen und ein Taktangebot wirtschaftlich nicht darstellbar. Zur Grundversorgung der Bevölkerung im ländlichen Raum ist dennoch ein regelmäßiges ÖPNV-Angebot erforderlich. Dies gilt auch in den kleinen Dörfern, wo Arztbesuche, Einkäufe und Behördengänge im Grundzentrum erledigt werden müssen.

Daher sollte für alle Dörfer ab 50 Einwohnern ein verbundweit einheitliches Rufbus-Systemgeschaffen werden. Dieses sollte ein Grundangebot von mindestens drei Fahrten pro Tag in das nächste Grundzentrum mit direkten Anschlüssen an das Oberzentrum beinhalten. Um dieses Grundangebot wirtschaftlich sicherzustellen, sollten die nachfrageschwächeren Linien abseits der Hauptverkehrszeiten als flächendeckende Rufbusse verkehren. Somit wird die Grundversorgung auch für die abseits gelegenen Dörfer sichergestellt und die Busse besser ausgelastet. Wichtig ist aber ein verbundweit einheitliches Rufbus-System, um den Einstieg auch für Gelegenheitsfahrer zu erleichtern.

Stellungnahme zu einzelnen Kapiteln:

  • E1.1.3

    Verlängerung der RB 45 bis Schöningen(siehe oben)

  • E 1.1.4

    Wie angestrebt Stundentakt bis Uelzen. Zwischen Braunschweig und Gifhorn ist ein zweites Zugpaar pro Stunde zumindest in der Hauptverkehrszeit anzustreben.

  • E 1.1.6

    Täglich pendeln 14.000 Menschen alleine aus dem Altmarkkreis Salzwedel nach Wolfsburg. Die benachbarten Landkreise werden ähnliche Pendlerzahlen aufweisen. Daher sollten die RB 35 und 36 Wolfsburg – Stendal/Magdeburgwochentags auf einen Stundentakt verdichtet werden. Die Ankunfts- und Abfahrtzeiten in Wolfsburg müssen die Schichtwechsel-Zeiten im VW-Werk berücksichtigen, damit möglichst viele VW-Arbeiter mit der Bahn anreisen können und die Verkehrsprobleme in Wolfsburg reduziert werden können.

    Aufgrund der hohen Pendlerzahlen aus dem Altmarkkreis Salzwedel und der großen Bedeutung der Stadt Wolfsburg als faktisches Oberzentrum der Altmark für Arbeit und Freizeit sollte die Bahnstrecke Wolfsburg – Oebisfelde – Salzwedelwieder reaktiviert und ab Salzwedel durch das niedersächsische Lüchow-Dannenberg bis nach Lüneburg verlängert werden. Auch in Lüchow-Dannenberg gibt es viele Pendler und zahlreiche Freizeitreisende nach Wolfsburg, so dass zwischen Dannenberg und der Autostadt ein Potential von über 1.500 täglichen Reisenden besteht.

  • Teilnetz 10 Gifhorn

    Laut Tabelle nur 2 % ÖPNV-Anteil Richtung Wolfsburg und Braunschweig. Bitte nachprüfen!

  • Teilnetz 14 Brome

    Aufgrund der hohen Pendlerzahlen nach Wolfsburg muss das ÖPNV-Angebot ausgeweitet werden. So sollte kurzfristig ein Schnellbus zumindest in der Hauptverkehrszeit zwischen Brome und Wolfsburg eingerichtet werden. Langfristig ist die Schaffung einer direkten Bahnverbindung Wolfsburg – Brome als Verlängerung einer möglichen Stadtbahn Wolfsburg – Wendschott – Rühen sinnvoll, um die Verkehrsprobleme zu reduzieren und den Wohnstandort Brome und Umgebung zu stärken.

  • Teilnetz 20 Wolfsburg

    Die extreme Verkehrsbelastung innerhalb der Stadt und auf den Zugangsstraßen erfordern einen weiteren Ausbau des ÖPNV-Angebotes in Stadt und Region und wird durch die geringen ÖPNV-Anteile in den Mobilitätsströmen deutlich untermauert.

    Mittelfristig ist daher in der Stadt Wolfsburg ein Stadtbahnnetz mit zwei bis drei Linien auf den Hauptverkehrsachsen einzurichten. Diese Linien sollten auf direktem Weg alle aufkommensstarken Ziele wie VW-Werke, Hauptbahnhof, Zentrum und Freizeiteinrichtungen miteinander verbinden. Außerhalb des innerstädtischen Stadtgebietes sind Außenbezirke wie Detmerode und Wendschott anzubinden und langfristig in die stark nachgefragten Pendlerziele wie Velpke und Brome, aber auch südlich Wolfsburg zu verlängern. Die Stadtbahnen können in Doppel- oder Dreifachtraktionen insbesondere in der Hauptverkehrszeit die extreme Verkehrsbelastung innerhalb und außerhalb der Stadt deutlich reduzieren. Park+ Ride-Plätze in den Vororten an den Stadtbahnhaltestellen können ebenfalls zu einer Verkehrsverlagerung führen. Rund um Wolfsburg sind kurzfristig alle Bus- und Bahnangebote deutlich zu verbessern und die Fahrgastzahlen regelmäßig zu überprüfen.

  • Teilnetz 40 Braunschweig

    Das Stadtbahnnetz sollte so ausgebaut werden, dass an den Außenbezirken attraktive Verknüpfungen mit P+R- Plätzen geschaffen werden und die Fahrzeit zum Zentrum möglichst gering ist.

 

 

 

 

 

weiterlesen...


Umbau der Karl-Max-Allee: Statt Parkplätze an die Straßenbahn denken!

(21.7.2015, DBV-Landesverband Berlin-Brandenburg) Die Erneuerung des Straßenabschnittes zwischen Otto-Braun-Straße bis Strausberger Platz steht für 2017 an. An der Vorfahrt für den Auto- und Lkw-Verkehr wird sich nicht viel ändern. Der DBV kritisiert, dass im Rahmen des zaghaften Rückbaus nicht planerisch in Mittellage eine Straßenbahntrasse vorgesehen ist. Stattdessen sind hier weiterhin Parkplätze in Hülle und Fülle vorgesehen.
7
5 m breit ist die Karl-Marx-Allee an dieser Stelle. Stadtein- und auswärts gibt es vier Kfz-Spuren. Und zusätzlich in der Mitte links und rechts hunderte von Parkplätzen. Hier soll sich nach dem Willen der Verkehrsverwaltung auch in Zukunft kaum etwas ändern. Wer ernsthaft Fußgängern, Radfahrern und den Fahrgästen mehr Raum geben will, setzt andere Zeichen. Selbst durch Wegfall von etwa der Hälfte der Parkplätze in Mittellage wird sich an der autogerechten Stadt kaum etwas ändern. Für die Anwohner sind sie nicht notwendig; sie haben in den Seitenstraßen ausreichend und viel näher ihre Parkmöglichkeiten.
Für den DBV ist unverständlich, warum nicht wenigtens planerisch - für spätere Jahre - in Mittellage ein Straßenbahntrasse vorgesehen ist. Ausgehend vom heutigen Knoten Alexanderstraße bis zum Strausberger Platz könnte eine intere
ssante Querverbindung vom Platz der Vereinten Nationen zum Ostbahnhof entstehen. Es bleibt also bei der wenig einladenden Asphaltschneise. Schade!


Karl-Marx-Allee: Straßenwüste mit wenig Aufenthaltsqualität. Foto: K. Schmidt

weiterlesen...


Bundesrat befürwortet steuerliche Anreize zur Anschaffung von Elektroautos - DBV fordert Umweltprämie für Bahn- und Busbenutzer

(10.7.2015, DBV-Bundesverband) In der heutigen Bundesratssitzung haben die Länder die Bundesregierung aufgefordert, die Einführung einer Umweltprämie

weiterlesen...


"Fakten"papier Straße-Schiene des IGES-Institutes ist hilfreich, aber parteilich

"Fakten"papier Straße-Schiene des IGES-Institutes ist hilfreich, aber parteilich

(3.7.2015, DBV-Bundesverband) Bei allen "Gutachten" sollte man erst darauf schauen, wer der Auftraggeber ist. So ist das gestern vorgestellte "Faktenpapier Straße - Schiene" vom Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen in Auftrag gegeben worden. Natürlich fällt der Vergleich der Infrastrukturentgelte zwischen Schiene und Straße ... richtig: zugunsten der Straße aus.

Dennoch ist der Vergleich hilfreich und die dort aufgelisteten Probleme bei den Finanzierungskreisläufen sollten Anlass zu bundespolitische Korrekturen geben. Die Fakten mögen korrekt sein, die Schlußfolgerungen hieraus jedoch sind tendenziös.

Es scheint ganz simpel zu sein. Mineralölsteueraufkommen plus heutige Lkw-Maut ergeben ein dickes Plus zugunsten des Straßenverkehrs. Deshalb bedarf es keiner Busmaut, weil: Die Straße finanziert die Bahn. So einfach ist es dann doch nicht.

Die Mineralölsteuer

Einnahmen aus der Mineralölsteuer dienen nicht ausschließlich der Finanzierung der Straßeninfrastruktur! Laut Wikipedia ist jede Steuer eine "Geldleistung an den Staat ohne Anspruch auf individuelle Gegenleistung". Die Behauptung, dass die Mineralölsteuer der Straßenbenutzungsbeitrag ist, ist also unzulässig.

Die IGES-Stellungnahme versteht die gesamten Mineralölsteuereinnahmen als Beitrag der Straßenverkehrsteilnehmer. Nur: an Kosten tauchen in allen Berechnungen nur Autobahnen und Bundesstraßen auf. Was ist mit den Aufwendungen für den Bau, den Unterhalt und die Erneuerung der Landes- und Kommunalstraßen? Diese Kosten werden in der Stellungnahme unterschlagen und führen so zu enormen Einnahmen und sehr geringen Kosten des Straßenverkehrs.

Die Kosten des Straßenverkehrs werden durch Weglassen wichtiger Kostentreiber niedriggerechnet

Neben dem Problem, dass der Aufwand für die Landes- und Kommunalstraßen bei der Saldierung in der IGES-Stellungnahme vollständig unberücksichtgt bleibt, besteht noch ein weiteres Problem. Der Straßenverkehr verursacht nicht nur Infrastrukturkosten. Die indirekten Kosten werden in der Stellungnahme noch nicht einmal erwähnt. 2013 betrug der Anteil des Verkehrs an den Treibhausgasemissionen rund 17 Prozent - Hauptverursacher ist der Straßenverkehr! Lärm, Luftschadstoffe, Staus, Unfälle, Zerstörung von Natur und Landschaft gehören zum Beispiel auch auf die Aufwandsseite des Straßenverkehrs. Auch der Aufwand der Straßenmeistereien, der Stromverbrauch von Ampelanlagen und Straßenbeleuchtung gehören dazu - nicht jedoch in der IGES-Stellungnahme.

Die Kosten der Eisenbahn werden durch falsche Annahmen künstlich hochgerechnet

In der Stellungnahme werden die Kosten für die Fahrt eines Fernverkehrszuges ausschließlich sogenannte "F 1"-Trassen unterstellt. Das sind Strecken, die mit einer Geschwindigkeit über 200 km/h bis 280 km/h befahren werden und entsprechend teuer sind (= 4,85 €/gefahrenem Kilometer). Diese Annahme entspricht nicht den Realitäten. Denn der überwiegende Teil der Zugfahrten findet auf F 2- und F 3-Trassen statt. Sie sind wesentlich preiswerter als F 1-Trassen (F 2 = 3,36 €/gefahrenem Kilometer und F 3 = 3,03 €). Von willkürlich 9 herausgegriffenen, hochbelasteten und stark befahrenen Fernverkehrsmagistralen in Deutschland sind gerade einmal 27 % die teuren Hochgeschwindigkeitstrassen . Ergo sind die Infrastrukturkosten, die durch die IGES beim Schienenpersonenfernverkehr unterstellt werden, zu 73 % überhöht.

Fazit

Die IGES-Stellungnahme, die im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmen erstellt wurde, enthält richtige Aussagen und zeigt viele Probleme bei der Finanzierung der Straßen- und Schieneninfrastruktur in Deutschland auf. Sie ist jedoch parteilich zugunsten des Straßenverkehrs.

Der Link zur BDO-Pressemeldung: http://www.bdo-online.de/presse/pressemeldungen/bus-starkt-den-wettbewerb

 

weiterlesen...


Spitzengespräch Schiene bei Bundeswirtschaftsminister Gabriel (SPD) am 30.6.2015: Kundenverbände waren nicht vorgesehen

(1.7.2015) Der Präsident des Deutschen Bahnkunden-Verbandes, Gerhard J. Curth, hat kein Verständnis für das offensichtliche Desinteresse des Bundeswirtschaftsministeriums an den Ideen und der Meinung der Kundenverbände. Wie anders ist es zu verstehen, dass trotz eines rechtzeitigen Hinweises an Minister Gabriel, zu dem Spitzengespräch nur Verkehrsunternehmen, Verlader, Bundesministerien, Gewerkschaften und die Deutsche Bahn AG geladen waren. "Eine Teilnahme von uns an dem Gespräch sei nicht vorgesehen" gibt Curth den Anruf des Ministeriums wider.

Umweltaspekte, Maut, Probleme mobilitätseingeschränkter Fahrgäste, falsche Prioritäten bei den bzw. zu geringe Investitionen in den umweltfreundlichen Schienenverkehr, werden durch den Bahnkunden-Verband seit vielen Jahren in seiner verkehrspolitischen Arbeit angeprangert. "Unsere Lösungsvorschläge liegen auf dem Tisch. Es ist bedauerlich, wenn die Bundesregierung die Interessen und Belange der Fahrgäste und Güterkunden, die der DBV vertritt, negiert."

 

weiterlesen...


Neue VBB-Erfolgsbilanz: 1,36 Milliarden Menschen fuhren 2014 in Berlin und Brandenburg mit Bahn und Bus

(11.6.2015, DBV-Landesverband Berlin-Brandenburg) Die Metropolregion Berlin/Brandenburg ist weiterhin Spitzenreiter bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Wie der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg heute mitteilte, gab es im Jahresvergleich zu 2013 im vergangenen Jahr 3,3 Prozent mehr Fahrgäste. Im Durchschnitt waren es in Deutschland nur 0,6 Prozent.

Wo viel Sonne ist, ist auch ein wenig Schatten! Denn die Verkehrsmittel in Berlin und dem Speckgürtel werden immer voller. Nach Ansicht des DBV-Landesverbandes bedarf es eines stetigen Ausbaus der Infrastruktur und des Zugangebotes! Statt Zughalte zu streichen (wie es zum Fahrplanwechsel in Südbrandenburg ansteht), müssen Takte verdichtet und ggf. Züge verlängert werden. In unser gestrigen Presseerklärung wiesen wir darauf hin, dass es dringend einer Verdichtung des Zugangebotes an die Ostsee zu bestimmten Zeiten bedarf.

Wenn der Regionalverkehr insgesamt die höchsten Zuwächse zu verzeichnen hatte, zeigt das die Bedeutung des Schienenverkehrs für den berlinfernen, ländlichen Raum. Was sich der DBV-Landesverband wünscht, ist eine Verlässlichkeit des Angebotes über mehrere Jahre hinweg und nicht das jährliche Infragestellen von Halten und Linien.

Auch in Berlin muss endlich angemessen auf die Bedeutung des öffentlichen Verkehrs reagiert werden. In den letzten Jahren hat der Parkplatzdruck in der Innenstadt zugenommen. Die Folge: Bushaltestellen werden häufig durch Pkws zugeparkt, Lieferfahrzeuge halten in zweiter Reihe. Das verlangsamt den Busverkehr. Abhilfe würde zudem ein kontinuierlicher Ausbau des Straßenbahnnetzes bewirken.

Welche positiven Folgen ein attraktiver Busverkehr als Zubringer zum Schienenverkehr haben kann, zeigt als jüngstes Beispiel das Buslinienkonzept Panketal/Ahrensfelde/Berlin. Hier fahren seit Dezember 2014 die Busse zu und von den S-Bahnhöfen in einem abgestimmten, dichten Takt - ein voller Erfolg.

Und selbstverständlich müssen die Verkehrsunternehmen auch finanziell ausreichend von ihren Aufgabenträgern ausgestattet werden.

weiterlesen...


Bahnfahren an die Ostsee von Berlin aus ist weiterhin eine Qual

Bahnfahren an die Ostsee von Berlin aus ist weiterhin eine Qual

(10.6.2015, DBV-Landesverband Berlin-Brandenburg) Fazit der ersten Sommer-Wochenenden: 5 Wagen in den Zügen der Linien RE 3 und RE 5 reichen nicht aus. Der DBV wiederholt seine Forderung nach Zusatzzügen und rät Fahrgästen, sich bei ihren Verkehrsministerien über die zu geringen Kapazitäten zu beschweren.

In diesem Sommer sind alle Züge nach Rostock und Stralsund auf den Linien RE 3 und RE 5 mit 5 Doppelstockwagen unterwegs und bieten mehr Abstellplätze für Fahrräder. Nur: in der Praxis ist überhaupt keine Entspannung zu bemerken. An den ersten sommerlichen Wochenenden in diesem Jahr waren, wie in der Vergangenheit, vormittags die ersten Züge zu 150 bis 200 Prozent überbelegt; nachmittags ist die gleiche Situation Richtung Berlin zu konstatieren. Der jeweils fünfte Wagen ist ein Tropfen auf den berühmten heißen Stein.

Nach wie vor zu ist beobachten, dass immer wieder Fahrgäste und Fahrradfahrer auf den Bahnsteigen zurückbleiben und Züge durch die langen Aufenthalte in den Bahnhöfen Verspätungen erhalten. Im Zug ist jeder freie Fleck mit Menschen oder Gepäck belegt. Zweieinhalb Stunden stehen, eingezwängt zwischen Kinderwagen, ist nicht Jedermanns Sache! Wenn sich auf der Grundfläche von 8 Sitzplätzen und dem Mittelgang insgesamt 22 Personen mit Gepäck aufhalten, stimmt etwas mit der Qualität nicht ...

Angesichts des weiterhin anhaltenden Missverhältnisses zwischen Angebot und Nachfrage fordert der DBV-Landesverband den Einsatz von einem oder zwei weiteren Zügen zu den Zeiten höchster Nachfrage in jeder Richtung auf den Linien RE 3 und RE 5. Damit könnte der 2 Stunden-Takt verdichtet werden, dass er wirklich eine Entlastung darstellt. Woher das Geld für diese Mehrbestellungen kommen soll? In den letzten Monaten haben alle Bundesländer durch die Streiks bei der DB AG Millionenbeträge "angesammelt". Der DBV-Landesverband schätzt für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern die Summe der zurückbehaltenen Gelder auf einen unteren, zweistelligen Millionenbetrag. "Wenn aus diesen Haushaltsmitteln solche Mehrverkehre für diese Saision kurzfristig bestellt werden, werden diese Gelder höchst sinnvoll und effektiv eingesetzt" sagt dazu Michael Hasse, stellvertretender Landesvorsitzender des Verbandes. "Die Züge sind vorhanden. Zum Einsatz könnten die Triebwagen kommen, die am Wochenende nicht gebraucht werden. Was fehlt, ist der Wille die Situation zu ändern."

weiterlesen...


DBV zum angekündigten Ende des 9. Streiks

(21.5.2015, DBV-Bundesverband) Der Deutsche Bahnkunden-Verband e. V., Bundesverband, begrüßt das für heute, 21.5.2015 um 19 Uhr angekündigte Ende des unbefristeten Streiks. Die Auswirkungen der Arbeitsniederlegungen werden im Personenverkehr voraussichtlich mindestens noch bis in die Vormittagsstunden des kommenden Tages anhalten.

Der DBV-Bundesverband hält es für wichtig, dass alle Seiten, sowohl DB AG als auch GDL, wieder an den Verhandlungstisch zurückkehren und sachlich und fair miteinander reden. Es nützt wenig, sich gegenseitig den Schwarzen Peter zuzuschieben und auf eigenen Maximalpositionen zu beharren. Angesichts der offenbar verfahrenen und eskalierten Situation in dieser Tarifauseinandersetzung ist es ein guter Schritt, dass sich beide Seiten auf ein Schlichtungsverfahren geeignigt haben. Das zeigt, dass ihnen an einem konstruktiven Umgang gelegen ist. Ein Schlichtungsverfahren hatte auch der DBV-Bundesverband gefordert.

In den letzten Tagen hatten sich beim Bundesverband vermehrt Fahrgäste gemeldet und größtenteils ihr Unverständnis und ihren Ärger über die Auswirkungen des Streiks kundgetan. Auch soll es häufiger zu verbalen Übergriffen gegenüber Lok- und Zugpersonal gekommen sein. Daher ist es für alle gut, wenn jetzt wieder ein vernünftiger Umgang miteinander geübt wird.

weiterlesen...


9. Lokführerstreik: Keinerlei Verständnis mehr

(18.5.2015) Es ist den Bürgern, und schon gar nicht den Bahnkunden, Verständnis für diese Streikentwicklung abzuringen; der Volksmund nennt dies “Affentheater”. Es kann mit der Sache nicht mehr viel zu tun haben, wenn man sich nach zahlreichen Nebenkriegsschauplätzen nun darum streitet, wer zuerst vom Tisch aufgestanden oder zu spät an den Tisch gekommen ist. DB und Gewerkschaft haben auch eine Gemeinverantwortung, der sie sich endlich bewußt werden sollten.

Dass es in der Bundesrepublik keine “Zwangsschlichtung” gibt, ist sicher ein wesentlicher Gewinn für unsere Demokratie. Dennoch sollte man sich in der Politik jedoch endlich Gedanken darüber machen, wie man eine Streiksituation auf demokratische Weise aus der Sackgasse führt. Immerhin handelt es sich im vorliegenden Fall der Eisenbahn um die Daseinsvorsorge einer Grundversorgung, deren Regelung bei der Bahnreform ignoriert wurde und heute quittiert wird.

Definitiv ist die Politik gefordert, denn die Kontrahenten werden solche bleiben.

weiterlesen...


Nach dem Streik ist vor dem nächsten Streik

(11.5.015, DBV-Bundesverband) Es gibt nichts, das uns ein Ende der GdL-Streikwelle erhoffen läßt. Die Fronten sind verhärtet, die Gesprächs”partner” gehen bereits unter die Gürtellinie und die Politik klebt das Pflaster neben die Wunde, denn die Einheitsgewerkschaft wird das Problem auch nicht lösen – zumindest nicht für den Bahnkunden. Für diesen ist es egal, welcher Gewerkschaftsname auf der Streikfahne prangt; er braucht das aus seinen Steuergeldern subventionierte Verkehsmittel Bahn. Der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) hält daher an seinen Forderungen an die Politik fest, umgehend die Nachlässigkeiten der Bahnreform bezüglich der Daseinsvorsorge zu bereinigen und gesetzliche Grundlagen zu schaffen.
Die Bundesregierung hat immerhin derzeit die verfassungsgebende Mehrheit. In anderen europäischen Ländern, z.B. Italien, gibt es bereits gesetzliche Regelungen für Streiks in Bereichen der Grundversorgung.
Der DBV fordert daher:
1. Öffentliche Streikankündigung mind. 5 Tage vor Beginn.
2. Gesetzliche Festlegung eines Mindest-Notfahrplans im Umfang von 1/3 des Gesamtfahrplans im Personenverkehr und 1/4 im Güterverkehr.
3. Der Notfahrplan muß Bestandteil des Jahresfahrplans sein. In den Fahrplanmedien (Kursbücher, Aushangfahrpläne) sind die Züge des Notfahrplans zu kennzeichnen.
4. Zur Sicherstellung des Notfahrplans muß der Bund nötigenfalls die derzeitige Beamten-Auslaufpraxis dahingehend umwandeln, in dem ein Drittel der Lokführer verbeamtet bleiben und dienstrechtlich, wie bislang, dem Bundeseisenbahnvermögen zugeordnet bleiben.
Die derzeitigen Auseinandersetzungen sind jedenfalls eine unerträgliche und unverhältnismäßige Zumutung für die Bahnkunden und den Verkehrsträger Bahn schlechthin
.

weiterlesen...


Lokführerstreik contra Daseinsvorsorge

(3.5.2015, DBV-Bundesverband) Es liegt dem Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV) fern, sich in das fundamentale Grundrecht auf Arbeitskampf einzuschalten. Wenn die Auswüchse eines Streiks jedoch nicht den eigentlichen Kontrahenten sondern den trifft, der auf das Produkt angewiesen ist, so muß schon deutlich seitens der Kunden auf die Schieflage des Arbeitkampfs hingewiesen werden. Es kann nicht sein, dass ein Weselsky bestimmt, ob und wann die Kunden mit der Bahn fahren dürfen.

Mit der Bahnreform wurde die grundgesetzliche Daseinsvorsorge durch die privatrechtliche Führung des bundeseigenen Bahnbetriebs ausgehöhlt. Die für die Grundversorgung wichtigen Dienstposten der Bahn, der Lokführer und der Fahrdienstleister waren bis 1993 verbeamtet um den Kunden vor Streiks zu schützen. Da stets mit Streiks zu rechnen ist, ist die Bundesregierung zum Handeln aufgefordert. Die geplante “Einheitsgewerkschaft” zulasten von Spartengewerkschaften ist ganz sicher nicht die Lösung, denn auch diese kann dann - mit allen Gewerken der Bahn - noch umfassender die Bahn lahm legen.

- Die Bundesregierung hat gesetzliche Grundlagen zu schaffen, die bei Streiks, welche nach Aussage von Rechtswissenschaftlern nicht als Höhere Gewalt einzustufen sind, die Grundversorgung z.B. durch gesetzlich vorgegebene Notfahrpläne für ein nützliches Mindestangebot, als Bestandteil des jeweiligen Jahresfahrplans zu sichern. Entsprechende Schienenersatzverkehre durch die Länder sind einzubeziehen.

- Als die eigentlichen, vom Streik direkt Betroffenen, sind im Fall von Schlichtungen die Bahnkunden durch Vertreter ihrer Verbände zu beteiligen.
Wenn nicht bald dieses “heiße Eisen” angefasst wird, dann werden nach dem Fernbus auch nach den Streiks ein großer Teil der Kunden der Bahn verloren gehen, aber auch Herrn Weselsky die Mitglieder weglaufen.

weiterlesen...


EFWO veranstaltet Aktivtagung, letzte Draisinenfahrten in 2014

(29.9.2014) Der DBV-Mitgliedsverband "Eisenbahnförderverein Westsdachsen-Ostthüringen" veranstaltet am heutigen Montag eine Aktivtagung zur Eisenbahnstrecke Werdau West - Wünschendorf. Das Programm finden der Tagung und den Fahrplan für die vorgesehenen Draisinenfahrten finden Sie auf den Seiten des Vereins.

weiterlesen...


Keine Züge mehr auf 3 Strecken in Sachsen-Anhalt

Mit einer Pressemitteilung vom 24.8.2014 gab die Nasa GmbH, die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt, bekannt, dass auf den drei Regionalstrecken

  • Merseburg - Schafstädt,

  • Lutherstadt Wittenberg - Bad Schmiedeberg und

  • Klostermannsfeld - Wippra

zum Dezember bzw. zum April 2015 der Betrieb abbestellt wird. Hiergegen regt sich lokaler und überregionaler Protest.

Bitte unterstützen Sie die örtlichen Initiativen und unterschreiben Sie die Petitionen zum Erhalt:

Informationen zum Bahnhof Pretzsch (Elbe) gibt es auf der privaten Seite Bahnhof Pretzsch.

 

weiterlesen...


EFWO-Draisinenfahrten wieder ein voller Erfolg

Eisenbahn-Förderverein Westsachsen-Ostthüringen (EFWO)

Rund 700 Fahrgäste am 6. und 7. September 2014

"Stillgelegt ist schlecht gefahren" - unter diesem Motto veranstaltete der EFWO eine beliebten Draisinenfahrten auf der Werdauer Waldbahn.Am 13. und 14. September 2014 werden die nächsten Fahrten angeboten. Den Fahrplan und weitere Informationen auf der Internetseite des EFWO.

 

weiterlesen...


DBV-Landesverband Berlin-Brandenburg: Ausbau der Bahnverbindung Rostock - Berlin: Hohe Kosten und wenig Nutzen für den Fahrgast

(13.6.2013) Ausbau der Bahnverbindung Rostock - Berlin: Hohe Kosten und wenig Nutzen für den Fahrgast

Am heutigen Freitag wird mit einem Sonderzug der offizielle Abschluss der Neubauarbeiten an der Eisenbahnstrecke Rostock - Berlin gefeiert. Der DBV-Landesverband Berlin-Brandenburg nimmt dies zum Anlass, seine grundsätzliche Kritik an dem Projekt zu wiederholen. Grundsätzlich mag die Ertüchtigung langfristig durchaus sinnvoll sein. Aber landauf, landab wird darüber geklagt, dass kein Geld vorhanden sei. Dennoch werden teure Großprojekte weiterhin auf den Weg gebracht.

Was hat der Fahrgast an die Ostsee von den 900 Millionen Euro Investitionen? Fahren mehr oder längere Züge auf der knapp 200 Kilometer langen Strecke? Wird die Fahrzeit bedeutend kürzer? Alle Fragen müssen mit "Nein" beantwortet werden. Lediglich Langhagen und Kratzeburg (beide in Mecklenburg-Vorpommern) werden wieder ab Fahrplanwechsel im Dezember 2014 bedient. Um etwa 10 Minuten (das entspricht 6,6 % der Fahrzeit) auf der Gesamtstrecke zwischen Berlin und Rostock schneller werden die Züge, die heute im Durchschnitt 2 Stunden 40 Minuten brauchen. Und es wird vielleicht ein ICE-Zugpaar zwsichen Berlin und Rostock geben.

Was sollen riesige Investitionen in die Infrastruktur, wenn sie kaum Bedeutung für den Fahrgast haben? Denn nach wie vor fahren über Oranienburg nach Rostock und Stralsund nur alle 2 Stunden Regionalexpress-Züge an die Ostsee. Dringend notwendige Taktverdichtungen in der Sommersaison wird es nicht geben - hierfür ist kein Geld da. Wie stattdessen die Probleme mit ständig überfüllten Zügen und einem Fahrkomfort der der früheren 4. Wagenklasse ähnelt, gelöst werden sollen, darauf gibt die Politik keine Antwort.

Auch die in einer Presseerklärung von Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger behauptete durchgängige Befahrbarkeit mit 160 km/h zwischen Berlin und Rostock wird es nicht geben. Auf die von ihm erwähnten 160 km/h Geschwindigkeit beschleunigen die Regionalexpress-Züge erst nördlich von Oranienburg. Und Oranienburg liegt bekanntlich in Brandenburg.

Weil das vorhandene Geld auch in Zukunft in wenige Großprojekte fließt, fehlt es für kleine Infrastrukturverbesserungen. So wird es auch weiterhin im Norden keine direkte Regionalzug-Verbindung von Hennigsdorf und Birkenwerder nach Berlin geben. Keine S-Bahn nach Velten plus Regionalverkehr, keinen 10 Minuten-Takt der S-Bahn-Linie S 1 zwischen Frohnau und Oranienburg im Berufsverkehr und auch keine Weichenverbindung am Bahnhof Karow, damit die Züge aus und nach Gesundbrunnen hier halten können.

Wie "zukunftsweisend" die Brandenburger Bahnpolitik ist, lässt sich auch daran ersehen, dass alle Bahnsteigneubauten, die durch das Land Brandenburg mitfinanziert worden sind, eine Länge von 140 Metern haben. Exakt ausreichend für einen 5-Wagen-Doppelstockzug. Vielleicht hätte man ja den Bahnsteig etwas länger bauen können, damit in einigen Jahren problemlos auch einige Züge mit 6 Wagen halten können? Denn alle Prognosen sagen einen weiteren Anstieg der Fahrgastzahlen voraus. Doch hier fehlt das Geld - wie schade!

weiterlesen...


5./6.9.2014: DBV-Bildungsfahrt zum Jade-Weser-Port und zur Brauereibesichtigung nach Jever

(10.6.2014) Die diesjährige DBV-Bildungsreise führt sowohl DBV-Mitglieder als auch interessierte Nichtmitglieder am 5. und 6.9.2014 zum Jade-Weser-Port und zur Brauereibesichtigung nach Jever. Das Programm mit weiteren Informationen finden Sie hier.

weiterlesen...


Fernbusse - Nur im fairen Wettbewerb

(4.4.2014) Das Präsidium des Deutschen Bahnkunden-Verbands (DBV) hat die Forderung des Bayerischen Verkehrsministers Joachim Herrmann positiv zur Kenntnis genommen, mit der er die Einführung einer Maut für Fernbusse verlangt. Damit wird eine Forderung aufgegriffen, die der DBV bereits beim Start der Fernbusse aufgestellt hat.
Grundsätzlich ist konkurrierenden Verkehrsangeboten im Fernverkehr nichts entgegenzuhalten; so auch nicht dem Fernbusverkehr. Nicht jedoch unter den derzeitigen Bedingungen.
So müssen auch für alle Verkehrsträger die selben Wettbewerbsbedingungen gelten. Dies ist beim Fernbusverkehr nicht gegeben. So wird es dem Bus ermöglicht, auf öffentlich subventionierten Verkehrswegen faktisch kostenlos zu fahren und zu Dumpingpreisen Fernverkehre anzubieten, während die Eisenbahnen für den Verkehrsweg bezahlen müssen.
Autobahnen, Bundesstraßen und Eisenbahnstrecken sind Bundesverkehrswege. DBV-Präsident Gerhard J. Curth fordert deshalb von der Bundesregierung die Gleichbehandlung des gewerblichen Fernverkehrs, entweder durch die Einführung der  Busmaut oder durch Befreiung des Eisenbahn-Personenverkehr von den Trassenpreisen auf Bahnstrecken. Es kann nicht sein, dass die Bahnreisenden schlechter behandelt werden als die Fernbusreisenden. Dies gilt auch für die Gleichstellung der gesetzlichen Fahrgastrechte.

weiterlesen...


Fahrtage 2014 auf der Wisentatalbahn Schönberg (Vogtl) - Schleiz

(2.4.2014) Der DBV-Förderverein Wisentatalbahn hat einen Kompaktfahrplan mit seinen Verkehrstage für 2014 veröffentlicht. Samstags und sonntags wird sogar, in Zusammenarbeit mit der KomBus, ein Anschluss von Schleiz nach Bad Lobenstein angeboten. Wissenswertes über den DBV-Förderverein gibt es auf deren Internetseite.

weiterlesen...


DBV Berlin-Brandenburg begrüßt starkes Engagement der Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin für "ihre" Eisenbahn


Auch Ergebnis des deutlichen Bürgerprotestes!    

(5.2.2014) Nun scheint es so, als ob in der Prignitz doch noch nicht alle Lichter ausgehen, weil die Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin zum ÖPNV-Niemandsland werden. Der DBV freut sich über den Willen zum Erhalt der Bahnlinien in den beiden Landkreisen und sieht hierin durchaus auch ein wichtiges Signal für andere Landkreise.

weiterlesen...


Kann Mülheim beim Nahverkehr von Berlin lernen?

(30.1.2014) Um die Straßenbahn in Mülheim ist es nicht gut bestellt. Seit über einem halben Jahr wird ausschließlich darüber diskutiert, ob sich die Stadt dieses "teure" Verkehrsmittel noch leisten kann und darf oder ob der Dieselbus nicht die bessere Alternative sei.

weiterlesen...


DBV bittet um Unterstützung für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste

(29.1.2014) Ganz besonders schwer haben es im Moment mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, wie Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer und Blinde. Schnee, Glätte und Matsch machen ihnen den Weg von und zur Haltestelle schwer. Der DBV bittet deshalb Reinigungsunternehmen, Verkehrsbetriebe und Fahrgäste, mobilitätseingeschränkten Fahrgästen durch eine umfassende Schnee- und Glättebeseitigung sowie ganz normale zwischenmenschliche Hilfe die Nutzung von Bahn und Bus zu erleichtern.

weiterlesen...

Suchen

Unsere Partner und Mitgliedsorganisationen

DBV Kalender

August 2017
So Mo Di Mi Do Fr Sa
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2

Initiative Transparente Zivilgesellschaft