DBV fordert Spitzengespräch auf Bundesebene zum Personalmangel im Schienenverkehr

Es ist politischer Wille, die Fahrgastzahlen bis 2030 zu verdoppeln. Das "Zukunftsbündnis Schiene" des Bundesverkehrsministeriums, in dem unter anderem auch der Deutsche Bahnkunden-Verband mitarbeitet, hat dazu konkrete Vorschläge erarbeitet. Es ist Wille der Bundesregierung, diese Vorschläge auch umzusetzen.

Bisher ist in diesen Gesprächen der Schwerpunkt auf die Sicherung vorhandener Schienen-Infrastrukturen und den leistungsfähigen Ausbau gelegt worden. Das Problem Personalmangel war weniger ein Thema. Die letzten Wochen haben deutlich gemacht, dass die Umsetzung der richtigen verkehrspolitischen Ziele, nämlich die Stärkung des Bahnverkehrs, an fehlendem Personal scheitern könnte. Egal, ob Nordrhein-Westfalen, Bayern oder Brandenburg: bundesweit fallen derzeit viele Züge aus, weil es nicht genug Personal gibt. Das wird scheinbar zum Dauerzustand.

Deshalb fordert der Bahnkunden-Verband die Bundesregierung auf, alle Beteiligten und Betroffenen zu einem Spitzengespräch einzuladen, um dieses Problem dauerhaft zu lösen.

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