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(DBV-Regionalverband Potsdam-Mittelmark, 1.3.2017) Vom 3. bis zum 6. März 2017 (Freitagabend bis Montagfrüh) fährt schon wieder keine S-Bahn zwischen Potsdam und Wannsee. Die Baumaßnahmen mögen notwendig sein, doch den Bahnkunden-Verband Potsdam-Mittelmark enttäuscht die Ersatzlösung für die Fahrgäste mit Bussen. Es gibt einen Schienenersatzverkehr von Wannsee nach Potsdam (Fahrzeit pro Richtung: 24 Minuten) und es wird auf die Nutzung des RE 1 verwiesen. Das halten wir für ungenügend und zum Teil unattraktiv. Die Fahrzeit der Busse liegt erheblich über denen der S-Bahn (sie braucht nur 12 Minuten) und führt gerade in den Abend- und Nachtstunden (bei einem Stundentakt des RE 1) zu Fahrzeitverlängerungen und Anschlussverlusten. Wir fragen uns, warum man für teures Geld einen zusätzlichen Bahnsteig in Griebnitzsee gebaut hat, wenn man ihn jetzt nicht nutzt! In Potsdam Hbf enden viele Regionalbahnlinien , die mit einem zusätzlichen Halt in Griebnitzsee bis nach Wannsee hätten verlängert werden können. Zudem sind in Potsdam über das Wochenende zahlreiche Triebwagen abgestellt, die für einen Ersatzverkehr auf der Schiene auch genutzt werden könnten. Das wäre aus Sicht des Regionalverbandes die für den Fahrgast beste Lösung gewesen. Zumal für behinderte oder Fahrgäste mit Kinderwagen Busse kein wirklicher Ersatz für die leistungsfähige S-Bahn sind!

Hier haben die Beteiligten wieder einmal am Fahrgast vorbeigeplant. Besonders ärgerlich ist diese neuerliche Minimalersatz vor dem Hintergrund, dass Potsdam seit Jahren immer wieder Opfer solcher Einschränkungen war und weitere Arbeiten in Planung sind.

 

 

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