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Neue Chancen für die Brandenburgische Städtebahn?

Regionalverband Potsdam-Mittelmark fordert Nutzen-Kosten-Gutachten für den Wiederaufbau und Wiederaufnahme des Bahnbetriebs

Gestern wurde durch den Bundestag das geänderte Gemeinde-Verkehrsfinanzierungsgesetz verabschiedet. Deutlich ist darin die Stärkung des umweltfreundlichen Schienenverkehrs zu erkennen. Förderkriterien werden gelockert und Fördersummen erhöht. Die Reaktivierung von Schienenstrecken und der Ausbau für mehr Kapazitäten erhalten eine höhere Priorität. Förderfähig sind neu „Reaktivierung und Elektrifzierung von Schienenstrecken; Tank- und Ladeinfrastruktur für alternative Antriebe“ - bis zu 90 %.

Die Trasse der einstigen Brandenburgischen Städtebahn ist auf ihrem westlichen Abschnitt Treuenbrietzen – Belzig – Brandenburg (Havel ) vollständig vorhanden. Eine neu gewidmete und wieder aufgebaute Strecke würde die Zulaufstrecken auf Berlin durch eine neue Umfahrungsmöglichkeit für den Güterverkehr entlasten, für den ÖPNV eine neue, durchgehende Verbindung vom Süden des Landkreises Potsdam-Mittelmark in die Kreisstadt Belzig bedeuten und auch zur Stärkung des Tourismus im Fläming beitragen. Der Abschnitt Brandenburg (Havel) – Golzow, der bis zur Abbestellung des Personenverkehrs am Nachfragestärksten war, stünde als Kandidat ganz oben für den Einstieg.

Der DBV-Regionalverband Potsdam-Mittelmark fordert deshalb vom Land Brandenburg und den beteiligten Landkreisen schnellstmöglich die Reaktivierung der Städtebahn wenigstens auf diesem Abschnitt zu prüfen und die Förderung des Wiederaufbaus zu beantragen. Karsten Müller, Vorsitzender des Regionalverbandes: „Die Stilllegung vor etwa 20 Jahren war ein schwerer Fehler, der heute von den Verantwortlichen im Landkreis unter vier Augen auch zugegeben wird. Bei einer Förderhöhe von 90 % für die Reaktivierung besteht nach 20 Jahren die Chance, diesen Fehler rückgängig zu machen.“

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