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Der Deutsche Bahnkunden-Verband unterstützt das Vorhaben des Schienengipfels, den europäischen Fernverkehr mit der Eisenbahn unter dem Stichwort TEE 2.0 auszubauen, ausdrücklich. Das Bekenntnis von 22 europäischen Ländern zu einem Europatakt mit zahlreichen Fernverbindungen ist begrüßenswert. Jetzt kommt es darauf an, dass der Absichterklärung rechtsverbindliche Verträge folgen.

Auch hierfür ist die Strecke Berlin - Dresden - Prag - Wien (Via Vindobona), deren Ausbau zwischen den Regierungen Deutschlands, Tschechiens und Österreichs vereinbart wurde,ein guter Anfang.
Es ist schön, dass die Politik offenbar die Bahn wiederentdeckt hat. Jedoch bedarf es vieler Anstrengungen, um Menschen, die bisher Auto und Flugzeug nutzen, von der Bahn zu überzeugen und die junge Generation zu gewinnen.

Der Bund muss sich endlich von der als "Vollkostenprinzip" bezeichneten einseitigen Benachteiligung des Bahnfernverkehrs gegenüber allen anderen Verkehrsträgern trennen.

Während der Flugverkehr noch immer von der Kerosinsteuer befreit ist, soll bisher ausgerechnet der umweltfreundliche Eisenbahnfernverkehr eigenwirtschaftlich arbeiten.

Stattdessen fordert der DBV, dass der Bund die Kosten der öffentlichen Strecken komplett übernimmt, auf denen dann der Wettbewerb zwischen den verschiedenen Eisenbahnverkehrsunternehmen stattfinden kann. Wo es möglich ist sollte der Ausbau der Strecken Vorrang vor Neubau haben, denn er geht schneller, ist kostengünstiger und umweltfreundlicher.

Auf einigen Strecken genügt ein Lückenschluss, um internationalen Bahnverkehr wieder zu ermöglichen und Fahrzeiten deutlich zu verkürzen. Ein Beispiel hierfür wäre der Wiederaufbau der Strecke Berlin - Usedom. Schließlich wollen wir die bessere Bahn nicht erst Ende der Dreißiger Jahre sondern so bald wie möglich.

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