Jahrgang 2017

DBV Potsdam-Mittelmark begrüßt Erschließungspläne für den Potsdamer Norden

(24.07.2017) Der Regionalverband Potsdam-Mittelmark, begrüßt ausdrücklich die umfangreichen Änderungen im zukünftigen Tram- und Busnetz im Potsdamer Norden.

Die Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH (ViP) haben unserer Ansicht nach ihre Möglichkeiten, unter einer nach wie vor unbefriedigen Finanzausstattung ein gutes Angebot bereitzustellen, erfüllt. Was die Finanzausstattung betrifft, sind die Stadt Potsdam und das Land Brandenburg gefordert.

In der Fläche, außerhalb der Landeshauptstadt, wird der Busverkehr gestärkt und innerhalb der Stadtgrenzen, wo die Straßenbahn fährt, gebrochen. Das ist nachvollziehbar, wenn es seitens der Stadt und des Landes keine zusätzliche Finanzierung gibt, die eine Weiterführung des Busverkehrs in die Innenstadt gibt. Der Umstieg erfolgt überdacht und abgestimmt von Tür zu Tür, am neuen Campus Jungfernsee. Zu den Morgenspitzen fährt die Buslinie 638 bis Potsdam Hbf durch.

Wer hier von Kollaps spricht, irrt! Wer als Politiker rät, stattdessen als Protest das Auto zu nutzen, hat Ursache und Wirkung nicht verstanden.

Wichtig ist nach Meinung des DBV, dass bei den Buslinien 609 und 638 außerhalb Potsdams ein merkbarer 20 Minuten-Tagestakt angeboten wird, der auf die Tram 96 abgestimmt ist. Das Potsdamer Stadtzentrum ist mit der Tram auch mit „Umweg“ über die G.-Hermann-Allee schneller und staufrei zu erreichen. Das Auto ist da keine wirkliche Alternative!

Die VIP versprach, die Situation genau zu beobachten und bei möglichen Engpässen schnell gegenzusteuern.

Gewünscht hätten wir uns auch bessere Bedienformen, wie eine Ringbuslinie 698, mit einem 20-Minuten-Takt mit wesentlich besserer Erschließung und Verknüpfung des ganzen Nordraumes … aber das ist wegen der knappen Finanzen wohl nicht machbar.

Noch ein Hinweis: die weitere Tramplanung nach Fahrland gehört dringend beschleunigt. Das anvisierte Jahr 2027 für die Eröffnung ist für uns viel zu spät. Potsdams ÖPNV-Angebot muss sich schneller an die steigenden Einwohnerzahlen anpassen. Stadt und Land müssen dafür mehr Geld zur Verfügung stellen.

Wir Bürger haben einen hohen Standard im ÖPNV verdient und bekommen ihn in Potsdam auch, nur geht’s eben nicht ohne Umstiege! Wer ein berechtigtes „Mehr“ an Takt, Niederflurigkeit und Komfort erwartet, muss das auch bei seinem Abgeordneten in Stadt und Land einfordern.

 

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