Jahrgang 2018

Riesenerfolg für grenzüberschreitende Straßenbahnen im Deutschen Südwesten

(DBV-Landesverband Baden-Württemberg) Tolle Fahrgastzuwächse verzeichnen die Anbindungen der Städte Kehl und Weil am Rhein an das Straßenbahnnetz der Nachbar-Metropolen. Bereits im ersten durchgehenden Betriebsjahr kam die Straßenbahn aus Straßburg nach Kehl Bahnhof auf etwa 3 Millionen Fahrgäste und übertraf damit alle Erwartungen deutlich. Mit einem großen zweitägigen Bürgerfest ist nun am Wochenende der zweite Ausbauabschnitt bis vor das Rathaus in Kehl offiziell in Betrieb genommen worden. Zahlreiche Bürger nutzten die

Deutscher Schienenverkehrs-Preis für die Stadt Kehl am Rhein

(21.11.2018) Im Rahmen eines Festaktes im Kehler Rathaus hat Diplom-Physiker Roland Morlock, Landesvorsitzender des Deutschen Bahnkunden-Verbandes Baden-Württemberg, den Deutschen Schienenverkehrs-Preis - Europa-Preis - an die Stadt Kehl am Rhein verliehen. Die Stadt erhält den Preis für ihr längjähriges Engagement auf deutscher Seite für die Realisierung einer grenzüberschreitenden Straßenbahnverbindung von Straßburg aus über den Rhein bis an das Rathaus in Kehl. In seiner Laudatio zeigte er nochmals einige Schwierigkeiten bei der Realisierung des

DBV-Landesverband Bayern hat neuen Vorstand

Auf der heutigen Mitgliederversammlung der bayerischen Mitglieder des Deutsche Bahnkunden-Verbandes DBV wurde ein neuer Landesvorstand gewählt.

Zum Landesvorsitzenden wurde mit großer Mehrheit Werner Clavery aus Schwarzenbach gewählt, seine Stellvertreterin ist Heidi Bauer aus Hauzenberg.

Werner Clavery zu den Schwerpunkten der Arbeit: „Bayern besteht nicht nur aus dem Großraum München und dortigen Verkehrsproblemen. Wir wollen uns insbesondere der Frage widmen, wie der Verkehr in den ländlichen Räumen verstetigt und dauerhaft gesichert

Koalitionsvertrag umsetzen: Güter auf die Schiene

Koalitionsvertrag der Bundesregierung: Ziel, mehr Güter auf die umweltfreundliche Schiene zu verlagern, endlich forciert umsetzen
(Pressedienst des DBV-Bundesverbandes vom 24.10.2018) Am 15. Oktober 2018 wurde in der Berliner Morgenpost ein Artikel mit der Überschrift "Zu wenig Lkw-Parkplätze auf den Autobahnen“ veröffentlicht. Kritisiert wurden in diesem Zusammenhang die langen Planungs- und Realisierungszeiten für weitere Stellplätze.

Im Koalitionsvertrag vom 12. März 2018 wird dagegen u. a. das Ziel formuliert, mehr Güter auf die

Bahnkunden begrüßen Fahrpreissenkung in Baden-Württemberg

(DBV-Bundesverband, 30.09.2018) Der DBV-Bundesverband begrüßt die Ankündigung des Landes Baden-Württemberg, ab Dezember 2018 einen einheitlichen Nahverkehrstarif für das ganze Bundesland zu bilden und die Fahrpreise um durchschnittlich 25 Prozent zu senken. Das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, der viele Nachahmer finden sollte und die Abkehr von einer jahrelangen Fehlentwicklung.

Es muss preiswert und einfach sein, mit öffentlichen Verkehrsmitteln mobil zu sein und das nicht nur in kleinteiligen

Beschaffung neuer Züge für die Berliner S-Bahn: Auch die Infrastruktur muss dafür ertüchtigt werden!

(DBV-Länderverband Nordost, 30.09.2018) Im Rahmen der 35. Deutschen Schienenverkehrs-Wochen fand am 20. September 2018 der traditionelle und wieder sehr gelungene Fahrgast-Sprechtag bei der S-Bahn Berlin mit ihrem Chef, Herrn Peter Buchner, statt.

Er teilte u. a. mit, dass im Jahr 2023 insgesamt 106 neue Züge (85 Vier-Wagen-Züge, 21 Zwei-Wagen-Züge) auf den Gleisen der S-Bahn Berlin unterwegs sein werden, was sehr erfreulich, aber für Angebotsausweitungen bzw. für den Ersatz älterer S-Bahn-Züge

Gemeinsamer Stand auf der Innotrans

Auf der Messe "Innotrans" in Berlin sind erstmals mit einem gemeinsamen Stand (23/532) der Europäische Fahrgastverband EPF und die beiden Kundenverbände PRO BAHN und Deutscher Bahnkunden-Verband vertreten. 

 

Bahntickets: Kontinuierliche Einschränkungen beim personenbedienten Verkauf sind die falsche Strategie!

(DBV Nordostdeutschland, 8.9.2018) Bahntickets: Kontinuierliche Einschränkungen beim personenbedienten Verkauf sind die falsche Strategie!

In der Märkischen Allgemeinen (MAZ) vom 7. September 2018 wurde die deutliche Reduzierung der Möglichkeiten des personenbedienten Erwerbs von Bahntickets in den vergangenen Jahren kritisiert.

Der Deutsche Bahnkunden-Verband teilt diese Meinung und ist der Auffassung, dass der Erwerb von Bahn-Tickets über den Vertriebsweg Internet zweifellos eine in den nächsten Jahren weiter zunehmende Bedeutung hat, aber der

Verbandschefs von PRO BAHN und Bahnkunden-Verband trafen sich zum Gespräch

Zu einem dreistündigen Meinungsaustausch trafen am 13. 8. 18 der Präsident des Deutschen Bahnkunden-Verbands, Gerhard J. Curth, und der Bundesvorsitzende des Fahrgastverbandes Pro Bahn, Detlef Neuss, in Berlin zusammen. Das Gespräch fand in angenehmer Atmosphäre statt und war ergebnisoffen. Über weitere und vertiefendere Zusammenkünfte wollen die Verbandschefs mit ihren Vorständen beraten. Curth lud Neuss zur DBV-Bundesverbandsrats-Klausur am 10./11. 11. 18 nach Probstzella ein.

DBV-Mitgliedsverein Lumdatalbahn: Die präzise Planung ermöglicht eine sachliche Diskussion

Pressemitteilung  vom 21.08.2018
Die Diskussion um die Reaktivierung der Lumdatalbahn hat deutlich an Dynamik gewonnen. Die vorgesehene Kombination aus Bahn- und Busbedienung mit dem Verzicht auf einen Begegnungsbahnhof lässt die Kosten sinken. Damit steigt das absehbare Verhältnis von Nutzen und Kosten deutlich über eins und die Maßnahme wird prinzipiell förderfähig. „Nicht mehr und nicht weniger wurde bis jetzt von den Gutachtern festgestellt“

2 % des BIP für den Verteidigungshaushalt! Nur 0,26 Prozent für den ÖPNV?

31.07.2018: DBV sieht Zeit für eine grundsätzliche Diskussion gekommen

Die politische Mehrheit in der Bundesrepublik ist sich darüber einig, dass der Verteidigungshaushalt schrittweise bis 2024 auf 2 % des Bruttoinlandsproduktes* (BIP) angehoben werden soll. Die heutigen 1,24 % seien viel zu wenig. Der DBV wünscht sich eine ähnliche Diskussion auch für die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs. Die „Regionalisierungsmittel“ – das sind die Zuweisungen des Bundes an die Bundesländer zur Bestellung

DBV stellt Umfrage zu den Regionalisierungsmitteln vor - Vorabversion ist im Internet verfügbar

(27.07.2018) Es geht um die Finanzierung des Schienenpersonennahverkehrs in Deutschland. Und diese Finanzierung ist existentiell, damit die Bundesländer ein gutes und attraktives Angebot bezahlen können – trotz absehbarer Steigerungen bei den Ausgaben. Doch danach sieht es nicht aus!

Im Sommer 2017 hat der DBV-Bundesverband bei den Verkehrsministerien der Bundesländer eine Umfrage gestartet. Einig sind sich alle: endlich wieder Planungssicherheit. Das war dann auch schon fast alles, was an positiven Reaktionen

Region Berlin-Brandenburg: Ausbau der Schieneninfrastruktur kommt endlich voran

(DBV-Nordost, 28.06.2018) Angesichts der seit Jahren wachsenden Bevölkerung in der Hauptstadtregion haben die Bundesländer Berlin und Brandenburg, der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und die DB Netz AG im Oktober 2017 das Infrastrukturprojekt „i2030“ zur überfälligen Kapazitätserweiterung des Schienennetzes der Region Berlin-Brandenburg

DBV fordert Entrümpelung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG)

(4.5.2018) GVFG – Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz. Was sich hinter dieser Abkürzung und dem sperrigen Wortungetüm verbirgt, umfasst seit dem Jahr 1997 jährlich den Festbetrag von ca. 333 Mio. Euro. Mit diesen Bundesmitteln können die Gemeinden verkehrliche Vorhaben zum Bau und Ausbau von Verkehrswegen kommunaler ÖPNV-Vorhaben finanzieren. Dieser Betrag wird bis 2021 auf 1 Milliarde Euro erhöht. Soweit, so gut.

Berlin und Brandenburg: Fast chaotische im Schienennetz der DB Netz AG und bei DB Regio

Der Vorstand des Länderverbandes Nordostdeutschland ist fassungslos über die Zunahme von Zugausfällen und Verspätungen im S-Bahn und Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg. Wo und wann findet ein Management dieser schlechten Qualität der DB Netz AG durch den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) statt? Die Politik scheint

Ausreichende Finanzierung des öffentlichen Bahn- und Busverkehrs muss in den Regierungsgesprächen auch eine Rolle spielen!

Ab heute treffen sich CDU/CSU und SPD zu Gesprächen über das Ob und Wie einer möglichen neuen Bundesregierung. Der DBV erwartet von allen Beteiligten,

dass sie sich auch über die Probleme unterhalten, die im Jahr über 10 Milliarden Menschen betreffen: die Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs! Denn über 10 Milliarden Menschen fahren jährlich im Nahverkehr mit Bahn und Bus.
In den ländlichen Regionen muss das bestehende Bahn- und Busangebot als Grundversorgung erhalten

DBV-Regionalverband Potsdam-Mittelmark hat Stellungnahme zum Landesnahverkehrsplan Brandenburg abgegeben

(5.12.2017, DBV-Regionalverband Potsdam-Mittelmark) Noch im Dezember 2017 soll durch das Brandenburger Landeskabinett der nächste, für 5 Jahre geltende Landesnahverkehrsplan (LNVP), genehmigt werden. Bedauerlich ist, wie in den vergangenen Jahren auch, dass es darüber keine Diskussion und Abstimmung im Landtag gibt. Die Mitglieder des DBV-Regionalverbands haben sich bei ihren zurückliegenden Treffen mit dem Planwerk auseinandergesetzt. Licht und Schatten liegen im Entwurf dicht beieinander.

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