Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) unterstützt die heute gestartete „100.000 Euro Bahn Challenge“ von „Barrierefreie Bahn“ und „refundrebel“, um gemeinsam ein Zeichen gegen Barrieren beim Bahnfahren zu setzen.

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Defekte Toiletten, fehlende Hublifte und kaputte Aufzüge zwingen behinderte Menschen dazu, eine Zugfahrt nicht antreten zu können oder mit viel Aufwand und hohen Kosten eine Reise fortzusetzen. Damit muss jetzt Schluss sein. Die Bahn hat für jede Barriere zu zahlen und dieses Recht auf Entschädigung wird seit längerem erfolgreich durchgesetzt.

Bei der „100.000 Euro Bahn Challenge“ werden pro gemeldeten Fall erfahrungsgemäß im Durchschnitt 333 Euro von der Bahn als Entschädigung gezahlt. Ziel ist es 300 Bahnfahrten mit Barrieren als Entschädigung einzufordern. Ein Teil des eingeforderten Geldes wird behinderten Menschen zu Gute kommen, die derzeit auf der Flucht vor dem Krieg in der Ukraine sind.

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Die Ergebnisse der „100.000 Euro Bahn Challenge“ wird die ISL gemeinsam mit anderen Aktivist*innen auf einer politischen Kundgebung mit Forderungen zum Thema „Barrierefreies Reisen mit der Bahn“ am 5. Mai 2022 von 10.00 bis 12.00 Uhr am Brandenburger Tor auf dem Platz des 17. März mit Nachdruck präsentieren.

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