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Am heutigen Tag (31. August 2022) war bereits zum wiederholten Mal der Bahnverkehr zwischen Berlin und Potsdam eingestellt. Wegen kontrollierter Sprengungen auf dem Sprengplatz Grunewald war die Landeshauptstadt Potsdam nicht erreichbar. Die Information der Fahrgäste im Vorfeld und das Ersatzangebot waren eine Zumutung.

Seit dem 30. August 2022 gegen Mittag sind die Verkehrseinstellungen zwischen Charlottenburg und Potsdam bekannt. Dennoch wurden die Fahrgäste im S-Bahn- und Regionalverkehr bis zum Abend des 30. August 2022 nicht über die drohenden Fahrzeitverlängerungen informiert. Keine Durchsagen in den Zügen, keine Informationen auf den Bahnhöfen. Selbst auf der Anzeigetafel in Potsdam Hauptbahnhof war am Abend des 30. August keine Silbe zum drohenden Ungemach am nächsten Tag zu finden.

Aus Richtung Berlin wurden die Fahrgäste auf die S-Bahn-Linie 1 verwiesen. Sie fuhr diesmal wenigstens alle 10 Minuten von Wannsee weiter nach Potsdam. Aus Richtung Westen (Brandenburg/Havel, Werder) musste in Golm umgestiegen werden. Warum gab es keine Direktverbindung von Werder nach Wannsee? Das hätte den sehr mühsamen Bahnsteigwechsel in Golm erspart.

Karsten Müller, Vorsitzender des Regionalverbandes: „Die Fahrgäste haben einen Anspruch darauf, bei einer so umfangreichen Sperrung sofort informiert zu werden. Es hätten in dem betroffenen Bereich alle Möglichkeiten zur Information genutzt werden sollen: Durchsage in den Zügen, Hinweise auf den Bahnsteigen und auch Informationen an den Haltestellen im Potsdamer Stadtgebiet. Wir erwarten, dass es bei der nächsten Sperrung diese Fehler nicht mehr gibt.“

Pressekontakt: Karsten Müller, Telefon 01 63 / 5 54 33 94

 

 

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