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 Deutscher Bahnkunden-Verband e. V. (DBV)

Wenn Bahn oder Bus nicht kommen ...
... machen Sie mit bei uns, wir beschäftigen uns mit Sachthemen

Wir sind unabhängig und parteipolitisch neutral, arbeiten ehrenamtlich und finanzieren unsere Arbeit ausschliesslich aus Beiträgen und Spenden.

Im DBV arbeiten bereits viele Menschen ehrenamtlich mit, denen es darum geht, inhaltlich bei Verbesserungen des Bahn- und Busangebotes zu helfen - ohne Vorteile daraus zu ziehen. Sind Sie an einer sachlichen Arbeit interessiert? Dann freuen wir uns auf Sie. Wenn Sie Querelen und persönlichen Auseinanderset-zungen in anderen Verbänden leid sind, sollten Sie überlegen, bei uns
                                                   mitzuarbeiten!

Wo es gut läuft und der Fahrgast wirklich Kunde ist oder eher ein "Unternehmensbeförderungsfall" ist, können Sie uns gerne auf unserer Erlebniskarte mitteilen.

Die Pressedienste der Landesverbände finden Sie hier.

 

Termine

Terminverschiebung! 8.6.2013: Bundesverbandsrat in Potsdam, S-Bahn-Museum (alter Termin: 4.5.2013). Die Einladungen sind versandt!

DBV-News 2013

Busbeschleunigung in Hamburg - interessante Präsentation

(3.5.2013) Zur Zeit schaffen die Metrobuslinien in Hamburg eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 13,1 bis 14,7 km/h - wenig im Vergleich zu 29,0 km/h für den motorisierten Individualverkehr. Im Januar 2013 wurde dazu in Hamburg eine interessante Präsentation vorgestellt, die nicht nur eine konkrete Bestandsaufnahme der vorhandenen Situation enthält, sondern auch Aussagen zu möglichen Zeiteinsparungen enthält. Immerhin "verbringen" die Busse auf der Linie 5 von insgesamt 54,2 Minuten Fahrzeit 11 Minuten an Ampeln. Die dort getroffenen Aussagen können auch für Beschleunigungsmaßnahmen in anderen Städten interessant sein.

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Schülerferienticket Mecklenburg-Vorpommern gilt 2013 auch für eine einmalige Fahrt nach und von Hamburg

(22.5.2013) 2012 kostete das Schülerferienticket Mecklenburg-Vorpommern noch 27 Euro, in diesem Jahr sind es 28 Euro. Dafür wurde die Gültigkeit auf jeweils eine Hin- und Rückfahrt nach Hamburg im RE 1 erweitert. Das Schülerferienticket gilt während der Sommerferien in Mecklenburg-Vorpommern vom 22. Juni bis 4. August 2013 und am 25. Juni 2013 kann zusätzlich - jedoch nicht nach/von Hamburg - eine weitere Person, die zum "Berechtigtenkreis" gehört, kostenlos mitnehmen. Informationen und Auskünfte an allen personalbedienten Verkaufseinrichtungen.

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Kennen Sie "Emil"?

(20.5.2013) Emil hat mit Braunschweig zu tun und steht als Abkürzung für "Elektromobilität mittels induktiver Ladung". Bis Ende 2013 soll in Braunschweig eine Ringlinie rund um die Innenstadt, vom Hauptbahnhof über Technische Universität und Rudolfplatz zurück zum Hauptbahnhof, für den Echtbetrieb hergerichtet werden. Die Batterien der Elektrobusse werden während ihrer Aufenthaltszeiten an ausgewählten Haltestellen automatisch aufgeladen - eine Oberleitung entfällt und auch die bisherigen Einsatzzeiten von nur wenigen Stunden sollen dann der Vergangenheit angehören.

Das Projekt mit ausführlichen Informationen wird auf den Seiten der Braunschweiger Verkehrs-AG hier vorgestellt. Dort gibt es auch einen Imagefilm mit einer Erklärung der Ladeweise. Das gleiche System ist übrigens auch für Straßenbahnen anwendbar!

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Probleme mit den neuen 5 Euro-Scheinen am Fahrkartenautomaten?

(18.5.2013) Nach Presseberichten gibt es an Fahrkartenautomaten Probleme mit der Annahme der neuen 5 Euro-Scheine. Der DBV rät Fahrgästen zu Gelassenheit. Einerseits sind davon nur wohl wenige Automaten betroffen und zum anderen gilt auch bei einem solchen Fall (wenn kein weiterer Automat und/oder Schalter zur Verfügung steht): einsteigen und mitfahren. Wichtig ist jedoch, sich sofort beim Schaffner zu melden und ihn auf die Nichtannahme hinzuweisen. Denn die Verkehrsunternehmen müssen immer noch dafür sorgen, dass sich der Fahrgast einen Fahrschein kaufen kann.

In diesem Zusammenhang bedauert der DBV, dass die Verkehrsunternehmen - insbesondere die DB AG - von sich aus nicht darauf in ihrer Öffentlichkeitsarbeit hinweisen, wie sich Fahrgäste verhalten sollen, wenn ein Fahrkartenautomat den neuen 5 Euro-Schein nicht annimmt.

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Karlsruhe: ADFC und KVV bieten Faltrad an

(14.5.2013) Die ideale Kombination sind Fahrrad und Bahn. Nur schlecht, wenn die Bahn morgens schon so voll ist, dass da kein Fahrrad mehr reinpasst. Aus dieser Not eine Tugend machend, haben sich der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) auf eine gute Idee verständigt. Falträder nehmen wenig Platz weg. Deshalb bietet der KVV ein Faltrad in Zusammenarbeit mit dem ADFC mit Rabatt an. Solche Kooperationen gibt es bereits in Stuttgart, München und Stuttgart. Eine nachahmenswerte Idee! Der Link zur KVV-Pressemeldung.

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Die Maut erhitzt die Gemüter

(12.5.2013) Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) hat ein Problem. In den nächsten Jahren müssen Straßen und Brücken saniert und neu gebaut werden. Der Verkehr hat zugenommen und die Lkws werden immer schwerer. Doch er weiß nicht, woher er dafür das Geld nehmen soll. So denkt er ohne Scheu darüber nach, ob eine Maut für alle Straßenfahrzeuge und auf allen Straßen nicht eine Lösung wäre. Und sofort schlägt ihm, teilweise auch aus seiner eigenen Partei, schroffe Ablehnung entgegen. Nur leider nennen die strikten Gegner keine Alternative zur Finanzierung. 

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Lüneburg bekommt ein weiteres Parkhaus für 800 Fahrräder

(10.5.2013) Um die teilweise chaotische Situation am Lüneburger Bahnhof zu entschärfen, wird heute das zweite Fahrradparkhaus am Bahnhof eröffnet. Inclusive Flächenkauf von der DB AG hat das ganze Projekt 1,9 Mio. Euro gekostet. Das Parkhaus bietet auf zwei Ebenen Platz für 800 Fahrräder. Das erste Parkhaus verfügt über 1.300 Stellplätze. Herzlichen Glückwunsch!

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Pro Bahn & Bus Hessen kritisert geplanten Rückbau im Bf Großenlüder

(4.5.2013) Unter dem Betreff "Vorhaben 'Rückbau mit Lückenschluss der Weichen 1 und 4 im Bf Großenlüder' veröffentlichte das Eisenbahnbundesamt einen Antrag der DB Netz AG zum Rückbau von 2 Weichen und eines Gleisstückes im Bf Großenlüder. Wird das Vorhaben umgesetzt, würden nach Meinung von Pro Bahn & Bus damit erhebliche Probleme bei der angestrebten Wiederbelebung der Holzverladung an der Vogelsbergbahn.

Der Artikel in www.osthessen-news.de

Bekanntmachung des Eisenbahnbundesamtes

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Studie des Umweltbundesamtes bestätigt Zusammenspiel im Umweltverbund

(3.5.2013) Die Bedeutung jedes einzelnen Verkehrsträgers im Umweltverbund sieht die neue Studie des Umweltbundesamtes „Wirtschaftliche Aspekte nichttechnischer Maßnahmen zur Emissionsminderung im Verkehr“ bestätigt. Wer mit Bahn und Bus seine Wege erledigt, nutzt daneben auch das Fahrrad oder geht zu Fuß. Das Umweltbundesamt sieht im Zusammenspiel der verschiedenen Mobilitätsformen den "Kern einer nachhaltigen Verkehrspolitik". Nur die Kombination der umweltschonenden Verkehrsträger könne die zahllosen Probleme der Zukunft lösen.

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Wichtige Informationen zum Reisen für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste

(2.4.2013) Auf Grund von Nachfragen bei uns veröffentlichen wir hier gerne den Link zur DB-Broschüre "Mobil mit Handicap. Angebote und Services für mobilitätseingeschränkte Reisende" Die Broschüre mit Stand 1.1.2013 liegt auch in allen größeren Reisezentren der DB AG in Papierform aus.

Wenn Sie möchten, schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen als mobilitätseingeschränkter Nutzer von Bahn und Bus (sei es über die tägliche Nutzung oder als einmaliges Erlebnis). Ihre Hinweise und Berichte fließen in unsere ehrenamtliche Arbeit ein. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, wenn wir nicht in jedem Einzelfall antworten - dazu reichen unsere Kapazitäten nicht. Ihre Briefe und Mails werden jedoch aufmerksam gelesen:

Deutscher Bahnkunden-Verband
Bundesvorstand für Behindertenbelange
Wilmersdorfer Straße 113/114, 10627 Berlin

Mail: bahnkunden@bahnkunden.de

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Paartalbahn: Geht es endlich mit dem Ausbau los?

(1.4.2013) Die ca. 67 km lange Paartalbahn verbindet im Freistaat Bayern Augsburg mit Ingolstadt. Lange Zeit fristete sie ein Schattendasein. Seit drei Jahren fährt hier die "Bayerische Regiobahn BRB" mit modernen Zügen. Ergebnis: die Fahrgastzahlen steigen. Seit 10 Jahren fordern Kommunen den Ausbau und auch ehrenamtliches Engagement sind wohl dafür verantwortlich, wenn die Strecke immer noch im Nahverkehr bedient wird. Auf der eingleisigen Strecke wird teilweise ein 15 Minuten-Takt gefahren; sollte ein Güterzug zwischen dem Nahverkehrszügen fahren, gibt es erhebliche Probleme. 30 Millionen Euro fehlen (Stand: September 2009).

Nun scheint es endlich loszugehen mit dem notwendigen Ausbau der Infrastruktur! Wie die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtet, soll in Aichach ein vorhandenes Abstellgleis reaktiviert und an das Streckengleis angeschlossen werden. Damit könne erreicht werden, dass Güterzüge nicht gleich den gesamten 15 Minuten-Takt der Nahverkehrszüge durcheinander bringen. Ein Anfang ...

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Deutschland: "Schienenkartell" beginnt mit den Zahlungen
DBV kritisiert unangebrachte Geheimhaltung und fordert Offenlegung der Summen

(30.4.2013) Durch illegale Preisabsprachen beim Verkauf von Schienen an die Deutsche Bahn AG ist dem Steuerzahler (er finanziert in der Regel bis zu 95 % die Bauarbeiten) ein Schaden in Millionenhöhe entstanden. Das Bundeskartellamt hatte vier Gleishersteller im Sommer 2011 daher zu Schadensersatz verurteilt.

Nach Angaben der Deutschen Bahn AG ist jetzt mit Voestalpine eine Einigung erzielt worden. Der Konzern hatte das Kartell auch aufgedeckt und lieferte wichtige Informationen zur Aufklärung. Konsequenterweise gehen 80 % (DB-Angaben) zurück an den Bundeshaushalt. Mit den anderen drei Verurteilten laufen noch Verhandlungen.

Der DBV kritisiert in diesem Zusammenhang die unnötige Geheimhaltung der Zahlungen. Wenn es einen Betrug zu Lasten des Steuerzahlers gegeben hat, steht ihm auch eine Information zu, welches Unternehmen welche Summen zu zahlen hat.

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Nordrhein-Westfalen:
Fahrpreis für den Bürgerbus Tönisvorst steigt um 30 %

Die Apfelstadt am Niederrhein, westlich direkt an Krefeld angrenzend, hat ein Problem. Die Fahrgeldeinnahmen des Bürgerbusses reichen nicht mehr aus. Deshalb werden ab 1. Mai 2013 die Fahrpreise kräftig angehoben: die Fahrt kostet dann statt einem Euro gleich 1,30 €.

Der ehrenamtliche Vorsitzende des Bürgerbusvereins begründet die Preissteigerung mit den gestiegenen Benzinkosten und der Bildung von Rücklagen für die spätere Anschaffung eines Ersatzfahrzeugs. Durch die Preissteigerung sollen die jährlich etwa 25.000 Fahrgäste Mehreinnahmen von 7.500 € aufbringen.

Das Finanzierungslücke von 7.500 € und die Erhöhung um 30 % zeigt, was von den Beteuerungen der Politiker zu halten ist, wenn „... ein attraktiver Öffentlicher Personennahverkehr ein unverzichtbarer und vor allem umweltfreundlicher Bestandteil des Verkehrssystems in Nordrhein-Westfalen“ sein soll.

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Hamburg-Köln-Express "HKX" fährt ab 29. April 2013 öfters

9 Monate nach Betriebsaufnahme fährt ab 29. April 2013 der HKX auch in der Woche drei Mal täglich. 25.000 Fahrgäste sind nach Unternehmensangaben bisher monatlich im Durchschnitt mit dem Zug gefahren, der privatwirtschaftlich auf DB-Gleisen Fernverkehr anbietet.

Der DBV wünscht dem HKX weiterhin viel Erfolg und zufriedene Fahrgäste.

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Erster Hybridbus in Baden-Württemberg bei der Reutlinger Stadtverkehrsgesellschaft mbH in Betrieb genommen

(24.4.2013) Er fährt mit Dieselkraftstoff und Strom und ist damit der erste Hybridbus in Baden-Württemberg. Am 22.4.2013 wurde bei der Reutlinger Stadtverkehrsgesellschaft mbH (RSV) dieser Hybridbus in Betrieb genommen. Der Bus verbraucht 30 % weniger Kraftstoff (etwa 10.000 Liter Diesel/Jahr), ist emissionsfrei und fast geräuschlos beim Anfahren und Abbremsen. Die beim Bremsen entstehende Energie wird den Hochleistungskondensatoren ("Ultracaps") zugeführt; beim Dieselbus wird sie in Wärme umgewandelt und an die Umgebung abgegeben.

Das Verkehrsministerium das Landes Baden-Württemberg hat die Anschaffung mit 80.000 Euro gefördert; die Mehrkosten betragen ca. 150.000 Euro im Vergleich zu herkömmlichen Dieselbussen. Der Vertreter des Ministeriums sagte bei der Vorstellung in Reutlingen, dass im ÖPNV-Etat des Landes 2 Millionen Euro für die Anschaffung von solchen Hybridbussen reserviert seien.

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Ab dem 1. Mai 2013 mit Zug und Bus von Saalburg an das Thüringer Meer

(Thüringen, 22.3.2014) Der DBV-Mitgliedsverein Wisentatalbahn bietet in Kooperation mit der KomBus Bad Lobenstein an ausgewählten Tagen in Schleiz eine Möglichkeit zur Weiterfahrt nach Schloß Burgk an. Bis bis 30. November 2013 besteht damit die Möglichkeit vom Vogtländischen Mühlenviertel ans Thüringer Meer und sogar bis nach Saalburg zu kommen.

Die Fahrpläne finden Sie hier. Weitere Informationen per Mail beim Verein.

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Deutscher Städte- und Gemeindebund:
Ruf nach Lkw-Maut auf allen Straßen wird immer lauter

(23.4.013) Die Forderung nach der Einführung der Lkw-Maut auf allen Straßen in Deutschland wird auch vom Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) wiederholt erhoben. Unter der Überschrift "Finanzierungsstau im Verkehrsbereich auflösen - Ausweitung der LKW-Maut auf alle Straßen" veröffentlichte der DStGB bereits am 10.4.2013 seine Forderung. Auch im Bereich des ÖPNV liege die Unterfinanzierung bei 600 Millionen Euro jährlich.

Die Beteiligung der Nutzer an der Finanzierung, so die Meinung des DBV, darf sich nicht nur alleine auf den Bereich der Schienenwege beschränken. Selbstverständlich muss auch der Lkw- und Busverkehr seinen Beitrag zur Unterhaltung und Erneuerung seiner Vrrkehrswege leisten.

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Umweltbundesamt entzaubert Elektroautos:
Keine spürbare Lärmminderung im Straßenverkehr bis 2020

(22.4.2013) Zum 1.1.2012 waren in Deutschland ca. 5.000 Elektroautos unterwegs - von 43 Millionen Pkw insgesamt. In seiner "Position" vom 18. April 2013 schätzt das Umweltbundesamt den Anteil an Elektroautos im Jahr 2020 auf magere zwei Prozent, der Straßenverkehr wäre damit insgesamt auf den Stadtstraßen um ca. 0,1 dB(A) leiser. Ein solcher Wert läge unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle. Nur bei diesen zwei Prozent entfiele die Lärmquelle Antriebsgeräusch und nur bei Geschwindigkeiten bis 25 km/h hätten Elektroautos "spezifische Vorteile" bei der Lärmminderung. Andererseits entstünde damit im Stadtverkehr ein neues Problem: leise Fahrzeuge stellen eine Gefahr für Fußgänger, insbesondere Behinderte, dar.

Das ernüchternde Fazit des DBV: Elektroautos lösen aus heutiger Sicht auch in Zukunft keines der Umwelt- und Verkehrsprobleme. Daran wird auch die forcierte Entwicklung, unterstützt durch finanzielle Anreize bei der Entwicklung, beim Bau und der Anschaffung, nichts ändern.

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titel ebi 2013 01

Europäische Bahnimpulse 1/2013 erschienen!

(15.2.2013) Die neue Ausgabe ist für 5 € (incl. Versand) ab sofort bei uns erhältlich. Ihre Bestellung richten Sie bitte an marketing@bahnkunden.de

Themen:

- Verbindung Seifhennersdorf - Varnsdorf vor der Abbestellung?

- Interview mit dem neuen Behindertenbeauf-tragten des DBV-Bundesverbandes

- 4. Eisenbahnpaket in der Prüfung - neuer Aufschwung für europaweite Verkehre?

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2012 erstmals mehr als 11 Milliarden Fahrgäste in Bahn und Bus!

(3.4.2013) Seit 2004 setzt sich der Trend unvermindert fort: Immer mehr Fahrgäste nutzen die öffentlichen Verehrsmittel. Am beliebtesten sind die Schienenverkehrsmittel: S-, U- und Straßenbahnen, Regional- und Fernverkehr. Das Statistische Bundesamt hatte heute die Zahlen für 2012 veröffentlicht.

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Erfolgreicher Start des Fernbusverkehrs –
Das Rezept heißt: Wettbewerbsverzerrung!

(2.4.2013) Natürlich müßte sich ein Verband, der auch Fahrgastinterressen vertritt, über kostengünstige Verkehrsangebote freuen. Was der Bundesverkehrsminister heute als Erfolgt feiert, basiert jedoch eindeutig auf einer staatlich legitimierten Wettbewerbsverzerrung.

Bundesfernstraßen und Bundeseisenbahnstrecken sind beides Bundesverkehrswege. Der Verkehrsträger Bahn muß für die Nutzung der Bundesverkehrswege Maut (Trassengebühren) zu entrichten, bei deren Berechnung, gesetzlich vorgegeben ist, auch die Kosten der Verkehrswege zugrunde zu legen. Der Verkehrsträger Bus hingegen kann die Bundesverkehrswege kostenlos nutzen und darauf seine Leistungen sogar zu Dumpingpreisen anbieten.
Wenn dem Bundesverkehrsminister der Geldbeutel der Fahrgäste und das Klima so am Herzen liegt, so sollte er dies auch auf den anderen Bundesverkehrwegen anbieten. Die Bahnkunden haben nichts gegen billigere Fahrpreise auf der Bahn. Was hier bezüglich der Fernbusse gelobt wird, ist reine Wettbewerbsverzerrung, die in fast allen Wirtschaftszweigen geahndet wird.

Auf seinem jüngsten Bundesverbandstag am 23.3.2013 in Kassel hat der DBV die Forderung beschlossen, entweder den Fernbusverkehr mit einer Straßenmaut zu belegen oder die Züge des Personenverkehrs von den Trassengebühren zu befreien.

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DBV gratuliert der Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) zur Anerkennung für den Schiffsverkehr

(29.3.2013) Die SÖP ist seit dem 26. März 2013 auch für die Schlichtung durch die Bundesregierung für den Bereich des Schiffsverkehrs anerkannt. Damit wurde die Grundlage für eine außergerichtliche Schlichtung bei Streitfällen nach § 6 des EU-Fahrgastrechte-Schifffahrtsgesetz geschaffen.

Der DBV gratuliert zu dieser wichtigen Erweiterung und wünscht den Mitarbeitern viel Erfolg. Die ausführliche Pressemitteilung der SÖP finden Sie hier.

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Manfred Kurt Vormelker ist neues Bundesvorstandsmitglied für Behindertenbelange im DBV-Bundesverband

(23.3.2013) Der DBV-Bundesverband hat ein neues Vorstandsmitglied für Behindertenbelange. Manfred Kurt Vormelker wurde auf dem Bundesver-bandstag am 23. März 2013 in Kassel einstimmig in dieses neue Amt gewählt. Sein Vorgänger Uwe Adamczyk trat nicht mehr an.

In seiner Bewerbungsrede sagte er, dass er seine langjährigen politischen Erfahrungen gerne in diese neue Aufgabe einbringe. Sein Ziel: den Begriff des behindert seins viel weiter als bisher zu fassen. Vormelker: "Behinderung hat nichts mit dem Alter oder der körperlichen Verfassung zu tun. Auch die Familie, die zum Fahrradausflug mit ihren zwei minderjährigen Kindern im Kindersitz aufbricht, ist mobilitätseingeschränkt und dankbar, wenn es auf dem Weg
zum Bahnsteig einen Fahrstuhl gibt. Insofern kämpfe ich im DBV für Barrierefreiheit."

Manfred Kurt Vormelker ist in seiner Eigenschaft als Behindertenbeauftragter Mitglied im Bundesvorstand und Ansprechpartner für die Landesverbände in diesem Aufgabenbereich.

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"Wie sicher fühlen sich die Fahrgäste im öffentlichen Verkehr?"

(15.3.2013) Mit Unterstützung des Deutschen Bahnkunden-Verbandes hat die Allianz Pro Schiene zum Problem des Sicherheitsempfindens der Fahrgäste ein Positionspapier mit Forderungen erarbeitet. Die Pressemitteilung und die Broschüre finden Sie hier.

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Bahnkunden werden weiter aktiv für die Jeetzeltalbahn. Unterschriftensammlung gestartet

(13.2.2013) Fahrgast-Rat Wendland e. V., Förderverein Ostheide-Elbe-Bahn
e. V., "Die Bahn Bleibt" und der DBV-Regionalverband Altmark-Wendland haben eine gemeinsame Unterschriftensammlung zur Reaktivierung der Jeetzeltalbahn zwischen Salzwedel und Dannenberg für den Personenverkehr gestartet. Die Aktion soll ein ländergrenzenüberschreitendes Zeichen zum noch ausstehenden Lückenschluss setzen. Die Unterschriftenliste kann hier heruntergeladen werden.

Für weitere Informationen steht der Geschäftsführer des Regionalverbandes Michael Schrader unter seiner Rufnummer 01 52 / 03 24 47 66 zur Verfügung.

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DBV Rheinland-Pfalz/Saarland schlägt Ausbau des SPNV-Angebotes vor

(1.2.2013) Der Bahnkunden-Verband Rheinland-Pfalz/Saarland (DBV) begrüßt die Erklärung der neuen rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), den Verkehr im Raum Saar-Lor-Lux künftig mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Gerade das Land Rheinland-Pfalz gehört auf diesem Gebiet zu den fortschrittlichsten Bundesländern, so die Einschätzung des DBV. Für den Verband gibt es derzeit dennoch viele Defizite, die zügig zu beheben sind, damit Europa auch im Personenverkehr auf der Schiene stärker zusammenwächst

Dazu schlägt der Bahnkundenverband mehrere Verbindungen vor, die ohne große Investitionskosten ausgebaut werden können.

1. Das unzureichende Busangebot im Verkehr Saarbrücken - Luxembourg sollte künftig auf der Schiene mit einem IRE/TER-Zugangebot Saarbrücken - Metz - Thionville - Luxembourg - Trier ersetzt werden. Diese Züge sollten mindestens in einem Zwei-Stunden-Takt verkehren.

2. Die für 2014 anvisierte RE-Takt-Verbindung Mannheim - Kaiserslautern - Saarbrücken muss bis Metz verlängert werden. Dafür stehen der Bahn mit der E-Lok-Baureihe 181.2 geeignete Los weiter zur Verfügung, die auch wieder in Saarbrücken beheimatet werden können, um auch bei der Bahn saarländische Arbeitsplätze zu erhalten.

3. Die S-Bahn Rhein-Neckar-Linie 1, die derzeit in Homburg/Saar endet, muss zügig bis Zweibrücken verlängert werden. In Homburg sind dabei bessere Umsteigezeiten zu den RB-Zügen Richtung Saarbrücken - Merzig und Neunkirchen - Lebach herzustellen.

4. Es ist zu prüfen, ob künftig die Strecken Saarbrücken - Überherrn - Thionville und Dillingen - Niedaltdorf - Thionville wieder für den Schienenpersonen-nahverkehr nutzbar gemacht werden können.

5. Die Anbindung Forbachs an die Saarbahn muss wieder auf den Prüfstand und dann zügig umgesetzt werden.

6. Homburg als wichtiger Anschlussknoten nach Bexbach (20 000 Einwohner), Neunkirchen/Saar (60 000 Einw.), St. Ingbert (40 0000 Einw), und Zweibrücken (40 000 Einw.) muss zum ICE/TGV-Halt wieder aufgewertet werden.

Der Bahnkunden-Verband erhofft sich, dass die Menschen in der Saar-Lor-Lux-Region enger zusammenwachsen, wenn auch das Verkehrsnetz auf Scheine enger verflochten wird. Damit hofft der DBV, dass den Worten der Ministerpräsidentin und Vorsitzenden der Großregion Saar-Lor-Lux-Rheinland-Pfalk-Wallonien auch Taten folgen werden.

Der Deutsche Bahnkunden-Verband ist Dachverband für die Kunden der öffentlichen Sein Ziel ist die Förderung des umweltfreundlichen öffentlichen Verkehrsmittel - insbesondere des Schienenverkehrs.

Die DBV-Mitglieder arbeiten in Regional- und Landesverbänden sowie in Fördervereinen mit, um gemeinsam auf allen Ebenen des (verkehrs)politischen Handelns die Stimme der Bahnkunden zu erheben.

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Stellungnahme des Deutschen Bahnkunden-Verbandes zu den personellen Veränderungen bei der Döllnitzbahn GmbH ab 1. Januar 2013

[04.12.2012] 1993 hatte der damalige Fahrgastverband "Pro Bahn, Länderverband Ost" (der heutige Deutsche Bahnkunden-Verband) auf Initiative seiner Mitglieder die Döllnitzbahn vor dem Sterben gerettet. 2006 zog sich der DBV allmählich zurück und überließ das Stimmrecht an der inzwischen gegründeten Döllnitzbahn GmbH dem DBV-Förderverein "Wilder Robert", der seitdem die 25,1 % Anteile treuhänderisch für den Bundesverband verwaltet. Vertraglich wurde zwischen beiden eine regelmäßige Information und ein Zustimmungsvorbehalt bei wichtigen Entscheidungen der Döllnitzbahn GmbH vereinbart.
Am 3. November 2012 um 20.06 Uhr erhielten wir Kenntnis davon, dass am 4. Dezember 2012 um 9 Uhr ein neuer Geschäftsführer der Döllnitzbahn und sein neuer Prokurist der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollen. Bereits am 16. November 2012 fand hierzu die Gesellschafterversammlung statt. Von den Beschlüssen der Gesellschafterversammlung hatten wir bis zum gestrigen Abend keine Kenntnis.
Der Bundesverband stellt hierzu fest:
1. Der DBV-Bundesverband war zu keiner Zeit im Vorfeld über die anstehenden und beschlossenen personellen Veränderungen informiert noch eingebunden. Eine solche Informationspflicht ist im Vertrag über die Übertragung der Gesellschafteranteile zwischen dem DBV-Bundesverband und dem DBV-Förderverein "Wilder Robert" zwingend vorgesehen.
2. Der DBV-Bundesverband behält sich auf Grund des wiederholten unabgestimmten Verhaltens des DBV-Fördervereins die Prüfung juristischer Schritte vor.
3. Gespräche mit konkreten Ergebnissen zwischen dem DBV-Bundesverband und dem DBV-Förderverein "Wilder Robert", dass der Förderverein die treuhänderisch verwalteten Anteile erwirbt, hat es zu keinem Zeitpunkt gegeben. Anderslautende Behauptungen entsprechen nicht den Tatsachen.
Frank Böhnke, Bundesschatzmeister des DBV: "Sollte die letzte Konsequenz sein, dass der Bundesverband seine Anteile vom DBV-Förderverein herausklagt um auf diese Weise direkten Einfluss auf die Entscheidungen der Döllnitzbahn GmbH zu erhalten, so sind wir inzwischen auch hierzu bereit. Dies sollte Ziel einer juristischen Klärung sein."

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Fernbusse in Deutschland
[15.09.2012] Das Präsidium des Deutschen Bahnkunden-Verbands (DBV) hat sich in seiner soeben zu Ende gegangenen Sitzung mit der Einigung der Koalitions- und Oppositionsparteien auf die Zulassung von Fernbussen in
Deutschland beschäftigt.

Grundsätzlich ist konkurrierenden Verkehrsangeboten im Fernverkehr nichts entgegenzuhalten; so auch nicht der Zulassung von Fernbusverkehr. Nicht jedoch unter diesen Bedingungen. Um eine echte Konkurrenz zu schaffen, müssen auch für alle Verkehrsträger die selben Wettbewerbsbedingungen gelten. Dies ist bei dem Vorhaben der Parteien nicht gegeben. So wird
es dem Bus ermöglicht, auf öffentlich subventionierten Verkehrswegen kostenlos und zu Dumpingpreisen Fernverkehre anzubieten, während die Eisenbahnen für den Verkehrsweg bezahlen müssen. Autobahnen und Bahnstrecken sind beides Bundesverkehrswege. Klare Forderung des DBV ist es, entweder die Busse werden mautpflichtig oder den Eisenbahnen werden
die Strecken ebenfalls zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung gestellt.
Eine Mogelpackung ist der vermeintliche Schutz des subventionierten Regionalverkehrs bis zu 50 km. Seit Abschaffung des mittleren Fernverkehrs bei der Bahn (z.B. Interregio) vor mehr als sieben Jahren sind die Aufgaben des mittleren Fernverkehrs schon längst (unberechtigter Weise) auf den von den Ländern finanzierten Regionalverkehr übergegangen, der sich daher schon lange nicht mehr auf 50 km beschränkt sondern bis zu 250 km abdeckt (z. B. Südbrandenburg - Ostsee oder das Flächenland Bayern).

Die Fernbusbranche nutzt für die Darstellung der Sicherheit des Busverkehrs gerne die Statistik des Gesamtbusverkehrs. Bei Selektion der Statistik auf Stadt-/Regionalbusse einerseits und Fernbusse andererseits wird deutlich, dass der Fernbus das unfallträchtigste Verkehrsmittel ist. Während im Nahverkehr die Busfahrer mit anderen Geschwindigkeiten und festen Dienstzeiten zur Sicherheit beitragen, ist der Fernbusfahrer dem im Fern-Fuhrgewerbe fast
üblichen Streß ausgesetzt. So könnte auf den Busfahrer ein Druck ausgeübt werden, um die Busunternehmen möglichst vonNachteilen aus den gesetzlichen Fahrgastrechten freizuhalten.

Während die Sicherheitsfahrschaltung eines Schienenfahrzeugs bei Indisposition des Lokführers den Zug automatisch zum Halten bringt, ist in einer ähnlichen Situation des Busfahrers der Bus meist nicht zu retten. Besonders der immer stärker werdende Verkehr auf Autobahnen und Fernstraßen führt oft zu stundenlangen Staus, in denen beim Busfahrer Ermüdungen eintreten können, die eine Weiterfahrt als unverantwortlich erscheinen lassen.

Es wäre zu wünschen, dass die Medien über das Vorhaben nicht nur berichten sondern zu einer umfassenden Diskussion beitragen würden. Angesichts der offenkundigen Einigkeit fast aller Bundestagsparteien, sollte ein öffentlicher Druck zur Schaffung fairer Voraussetzungen aufgebaut werden.

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In ganz eigener Sache!

Zum 6. August 2012 ziehen wir um. Sie erreichen uns dann unter unserer neuen Anschrift: Wilmersdorfer Straße 113/114, 10627 Berlin.

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DBV-Bundesverband

Förderung des Schienengüterverkehrs ist einseitig ausgerichtet

[31. Januar 2012] Im Rahmen der heutigen Abschlussveranstaltung zum Konjunkturpaket 2009 – 2011 in Nürnberg konnten Bundesverkehrsminister Ramsauer und DB-Chef Grube eine positive Bilanz ziehen. Zahlreiche DB-Umschlagbahnhöfe seien aus- und neugebaut worden, somit könne von einem „Erfolgs-programm“ gesprochen werden. Bund und Bahn sprachen sich dafür aus, auch weiterhin entsprechende Ausbauvorhaben über die LuFV - Leistungs- und Finanzierungs-vereinbarung zu fördern.

Nach Ansicht des Deutsche Bahnkunden-Verbandes (DBV) ist der Kurs, nunmehr wieder mehr Güter auf die Schiene zu holen, grundsätzlich zu begrüßen. Allerdings dürfen die Finanzierungshilfen nicht beim bundes-eigenen Bahnunternehmen enden. Gerade die zahlreichen nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE-Bahnen) sorgen mit unzähligen Neben- und Verbindungsstrecken für eine flächige Erschließung der Regionen. Ein leistungsfähiges Hauptnetz muss durch ein ebenso leistungsfähiges  Zubringer-system ergänzt werden. Daher müssen Finanzierungshilfen auch für solche NE-Infrastrukturen gewährt werden, die den Transport über die entscheidende „letzte Meile“ sicherstellen.

Der DBV weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Ankündigungen der Bundesregierung, auch NE-Infrastrukturen fördern zu wollen, immer noch nicht umgesetzt worden sind.

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DBV-Bundesverband

Erfreut, dass unsere Vorschläge aufgegriffen werden

[Berlin, 28. Dezember 2011]

Der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) reagiert erfreut auf die Forderung der Eisenbahner-Verkehrsgewerk (EVG) zur Rückkehr des InterRegio. „Ein Zugsystem zwischen IC/ICE und Regionalzügen ist seit Jahren eine Kernforderung des DBV. Gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden Deutscher Landkreistag sowie Deutscher Städte- und Gemeindebund, dem Deutschen Heilbäderverband wie auch mit der DB Fernverkehr AG arbeitet der DBV seit zwei Jahren an Lösungsvorschlägen. Zwei hochkarätig besetzte DBV-Fachtagungen in Jena (2010) und in Marktredwitz im November 2011 haben die Machbarkeit eines solchen ,InterRegio Neu‘ unterstrichen“, sagt DBV-Präsident Gerhard J. Curth.

Der DBV hat auch Vorschläge für Fernzüge erarbeitet, die bei der DB AG zum Teil schon Berücksichtigung finden. „Das ist noch nicht InterRegio-Qualität“, sagt Curth, „aber es zeigt, dass auch kleine Schritte machbar sind und die DB AG durchaus das Potential erkennt.“ Beispielhaft nennt Curth einen IC Berlin — Frankfurt über Marburg und Gießen, einen ICE München — Berlin — Rostock und die Beschaffung von neuen InterCitys als Doppelstockzüge. „Wir sind erfreut, dass unsere Vorschläge auch von andere Interessenverbänden und Gewerkschaften aufgegriffen werden“, sagt Curth.

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DBV-Bundesverband

„Punktuelle Verbesserungen im Fern-Fahrplan – Herausforderung in den Wintermonaten“

DBV-Präsident Curth:: Anerkennung für stellenweise Ergänzungen im Fernverkehr / Winterbetrieb und Echtzeit-Information: „Bewährungsprobe“

[Berlin, 9. Dezember 2012] Am kommenden Sonntag steht der Fahrplanwechsel bei den Bahnen in Deutschland bevor. Im Fernverkehr der DB AG gibt es vereinzelte Änderungen und erneut ein Drehen an der Preisschraube.

Dazu erklären der Präsident des Deutschen Bahnkunden-Verbandes (DBV), Gerhard J. Curth, und der DBV-Vorstand für Fernverkehr, Christian Schultz: „Zunächst ein erfreulicher Aspekt: Trotz weiter angespannter Fahrzeugsituation hat die DB AG seit 2009 eine Reihe von Verbesserungen in Form neuer Direktverbindungen realisiert. Diese Verbindungen bleiben erhalten und werden teilweise ergänzt. Ab Sonntag beschleunigen sich die Züge zwischen München und Augsburg, ab April 2012 wird es neue Direktzüge Berlin – Passau via Nürnberg geben.“ Dennoch werde die Angebotsqualität des ehemaligen InterRegio-Systems mit diesen Maßnahmen nicht erreicht.

Vor großen Herausforderungen sieht der Bahnkunden-Verband die DB AG im Falle eines heftigen Wintereinbruchs: „ICE-Werke wurden, wie jüngst in Frankfurt, neu in Betrieb genommen, teilweise ausgebaut und mit Abtau-Anlagen ausgestattet, so in Berlin-Rummelsburg. Es bedurfte dreier Winter nacheinander, in denen tageweise fast nichts mehr lief, bis sich die DB AG zu derartigen Maßnahmen durchrang“, sagt DBV-Präsident Gerhard Curth.

DBV-Vorstand Christian Schulz ergänzt: „Die DB AG hat viel investiert und steht vor einer echten Bewährungsprobe. Wir Bahnkunden werden genau hinschauen, wie sich die Maßnahmen bewähren.“

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DBV-Bundesverband

DBV-Präsident Curth:
„Forum hat gezeigt, wo es im Argen liegt“

Tagung prangert Untätigkeit der Politik an/Zugsystem á la InterRegio möglich und finanzierbar/Deutscher Schienenverkehrspreis an Prof. Karl-Dieter Bodack

Marktredwitz/Berlin. Zu einem Forum „Flächendeckendes Fernbahn-Netz in Deutschland“ lud der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) nach Marktredwitz in Nordbayern ein. Nach einer Auftaktveranstaltung im vergangenen Jahr in Jena zeigte die diesjährige Tagung laut DBV-Präsident Gerhard J. Curth, „wo es im Argen liegt“. Der Tagungsort Marktredwitz selbst steht stellvertretend für all jene Regionen in Deutschland, die in den letzten 10 bis 15 Jahren systematisch vom Fernverkehr abgekoppelt worden sind. So sind allein 33 Oberzentren in Deutschland derzeit nicht mit einem Zug des Bahn-Fernverkehrs erreichbar.

Oberbürgermeisterin Dr. Birgit Seelbinder (parteilos) erinnerte an die Lage von Marktredwitz im deutschen und europäischen Bahnnetz: Marktredwitz war einst „Achsenkreuz“ der Fernstrecken (Paris—) Nürnberg — Cheb/Eger — Prag und Berlin — Leipzig — Nürnberg / München. Dabei biete allein die tschechische Nachbarregion mit zwei Millionen Einwohnern und den weltbekannten Kurbädern genügend Potential für den Fernverkehr der Bahn. OB Dr. Seelbinder, die auch Präsidentin des Städtenetzwerkes „EgroNet“ ist, forderte nach der Fertigstellung der Autobahn A6 nunmehr, dass die Eisenbahn-Infrastruktur folgen müsse. „Die Tschechen wissen nicht, ob es sich lohnt, bis zur deutschen Grenze zu planen“, tadelte die Oberbürgermeisterin die Untätigkeit und Verschleppungstaktik von DB AG und Bund.

Im Lauf der Vorträge, die von namhaften Experten gehalten wurden, kristallisierte sich heraus, dass die Bundesrepublik Deutschland ihrer in Artikel 87e Grundgesetz formulierten Daseinsvorsorge in Bezug auf den Fernverkehr völlig unzureichend nachkommt. DBV-Präsident Curth kritisierte, dass „eine Grundgesetzaufgabe einem Privatunternehmen überlassen wird. Es wird von Politik und Bahn AG am Grundgesetz heruminterpretiert.“ Aufgabe sei es daher, die Bahnreform von 1993 so nachzubessern, dass die Monopolstellung eines Unternehmens herausgehalten wird.

Prof. Karl-Dieter Bodack legte dar, dass ein Fernbahn-Zugsystem „InterRegio neu“ mit beherrschbarem finanziellen und infrastrukturellen Aufwand realisiert werden könne, dass sich obendrein in weniger als vier Jahren amortisiere und somit selbst tragen könne. Der „InterRegio neu“ schließe alle Lücken und binde auch alle 33 derzeit nicht bedienten Oberzentren wieder an. Die DB AG, so sagte Prof. Bodack, setze mit der Konzentration auf Hochgeschwindigkeitsstrecken und den ICE die falschen Prioritäten. Obendrein sei diese Strategie extrem teuer und führe auch nicht zu Fahrgastzuwächsen, wie sie mit einem in die Fläche gehenden Fernzug-System möglich wären.

Am Rande des 2. Fernbahn-Forums wurde auf einem Empfang, den Oberbürgermeisterin Dr. Seelbinder im Rathaus von Marktredwitz gab, der Deutsche Schienenverkehrspreis 2011 verliehen. Er ging an Prof. Dr. Karl-Dieter Bodack in Würdigung seines Lebenswerkes. Bodack, so DBV-Präsident Curth in seiner Laudatio, war der Erfinder des InterRegio und des Zugsystems „IC '79“ der Deutschen Bundesbahn. Er habe es stets als seine Aufgabe verstanden, den Fahrgästen ein Reiseerlebnis zu schaffen. Prof. Bodack nahm den Preis aus den Händen von OB Dr. Seelbinder entgegen, die den Preis bereits 1998 erhalten hatte.

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DBV-Bundesverband

Fahrgasterfahrungen im
Hochgeschwindigkeitsverkehr erbeten

Der DBV ist seit vielen Jahren Mitglied im Europäischen Fahrgastverband (EPF). Gerne geben wir die Bitte unserer EPF-Kollegen weiter, in einem Formular die eigenen Erfahrungen bei der Nutzung des europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehrs zu schildern. Das Formular steht auf der EPF-Seite zur Verfügung ist über diesen Link erreichbar.

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DBV Bundeverband, Ressort Internationales

DBV-Brüsselfahrt mit Ein- und Ausblicken

DBV-Internet

Wenig Teilnehmer, aber viele Eindrücke — so könnte man die erste Bildungsreise des Deutschen Bahnkunden-Verbandes in die europäische Hauptstadt Brüssel zusammenfassen. Anlass für die Auslandsreise war die Intensivierung der europäischen Verbandsarbeit des DBV im Rahmen der Mitwirkungsmöglichkeiten des Europäischen Fahrgast-Verbandes EPF, von dem der Vorsitzende Trevor Garrod und ein weiterer Vertreter eines Mitgliedsvereins dabei waren.

Als spannend und hintergründig empfand die DBV-Delegation vor allem die (passive) Teilnahme bei einer Ausschusssitzung des Verkehrsausschusses, der unter anderem zu Themen des europäischen Eisenbahnmarktes tagte. Auch das darauf folgende Gespräch mit MEP Michael Cramer brachte viele Einblicke und Hintergrundinformationen zur Arbeitsweise des Parlaments.

Für 2012 ist für Anfang Oktober eine Bildungsreise zum EU-Parlament nach Straßburg geplant, zu der sich Interessierte jetzt schon auf marketing@bahnkunden.de unverbindlich anmelden können.

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DBV-Regionalverband Havelland

Regionalverband stellt Vorschläge
für besseren Bahnverkehr ab 2012 vor
[13. September 2011] Was sich ab Dezember 2012 im Havelland-Regionalverkehr ändert, hat der Regionalverband in einer Linienskizze zusammengestellt und auf einer Regionalkonferenz am heutigen Tage erläutert. Mit hinzugefügt sind eigene Vorschläge. Die Skizzen finden sich auf den Seiten des Landesverbandes.

Einige Fragen konnten auf der Veranstaltung durch den Vertreter des Verkehrsverbundes nicht beantwortet werden. Sobald diese Antworten vorliegen, werden wir sie hier veröffentlichen


DBV-Landesverband Bayern / Förderverein Ilztalbahn

Ilztalbahn fährt noch bis Ende Oktober

Bis Ende Oktober bietet die Ilztalbahn jedes Wochenende und an Feiertagen einen regelmäßigen Fahrbetrieb auf der Schiene. Die idyllische Strecke führt von Passau über Waldkirchen nach Freyung. Über das Netz der Ilztalbahn hinaus bietet das DonauMoldauTicket die Möglichkeit, neben dem Nationalpark Bayerischer Wald auch viele Ziele in Südböhmen zu erreichen. Krumau, Prachatitz oder die Moldau sind beliebte Ausflugsziele. Wanderer erschließen sich ein herrliches Revier. Radfahrer sind herzlich willkommen, ihr Fahrrad mit der Ilztalbahn mitzunehmen um unsere Bahnhöfe als Ausgangspunkt ihrer Radtouren zu nutzen. Für größere Gruppen besteht die Möglichkeit, Sonderzüge (auch unter der Woche) zu buchen. Info und Auskunft unter:

Web: www.ilztalbahn-gmbh.de

Flyer Ilztalbahn

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DBV-Landesverband Bayern / Aktion Münchner Fahrgäste

Fernbuslinienverkehr ist ein verkehrspolitischer Irrweg

Die heute vom Bundeskabinett beschlossene Liberalisierung des Fernbuslinienverkehrs ist ein verkehrspolitischer Irrweg. Statt mit dem bundeseigenen Unternehmen Deutsche Bahn für einen qualitativ hochwertigen und dabei preiswerten Fernreiseverkehr zu sorgen, schwächt die Bundesregierung das umweltfreundliche Verkehrsmittel Bahn. Vielleicht steigen nur 10 Prozent der Fahrgäste um, da sie preissensibel sind. Aber die Kosten für die Züge werden nicht um 10 Prozent fallen. so wird das Bahnfahren für alle anderen Fahrgäste teurer. Oder die Fernverbindungen werden noch weiter ausgedünnt. Die Sicherheit ist bei vielen Bussen schon jetzt nicht auf einem erforderlichen Niveau. Unfälle mit den Fernbussen sind zu erwarten. Es gibt viele schlechte Beispiele für die Einführung von Fernbuslinien. So verkehren in Australien die Fernzüge in Queensland nur an drei Tagen in der Woche. Es ist also unmöglich, eine Hin- und Rückfahrt an einem Tag durchzuführen. Davon sind wir sicher weit entfernt, aber auch vielen Nebenstrecken tut das Fehlen von einem Teil der Fahrgäste weh.

"Statt sich um ordentliche Gleisanlagen und eine funktionierende Signaltechnik zu kümmern (zum Beispiel in Pasing), flüchtet sich der Bundesverkehrsminister auf Nebenkriegsschauplätze", sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. "Der Umwelt ist mit einer durch die Bundesfernstraßen subventionierten Billig-Mobilität auch nicht geholfen. Wir fordern zumindest eine vergleichbare Sicherheit wie bei der Eisenbahn - und eine Maut für Fernbusse. Die Bahnfahrgäste werden ja mit 500 Millionen aus dem "Gewinn" der Bahn für den Bundeshaushalt zur Kasse gebeten."

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DBV-Bundesverband
 
Die "Erlebniskarte" ist online
Schildern Sie uns Freud und Leid mit Bahn und Bus

Berlin, 7. Juli 2011
 

Wer den freundlichen Busfahrer in seiner Stadt loben oder auf den ständig verpassten Anschluss am wichtigen Umsteigebahnhof aufmerksam machen will, hat dazu jetzt eine Gelegenheit. Ab sofort gehören solche Fahrgast-Erlebnisse in die "Erlebniskarte". In einer Art Fragebogen werden stichpunktartig die notwendigen Fakten abgefragt. Aber Achtung: Kopfrechnen ist gefragt! Denn am Fuß jedes Eingabeformulars muß eine kleine Rechenaufgabe gelöst werden.

Die Eingaben werden anonym gesammelt und an die jeweiligen Landesverbände weitergeleitet. Sie dienen dann als Unterstützung bei der täglichen Fahrgastarbeit und sollen helfen, positive Erlebniise, Schwachpunkte, vorbildliches Verhalten zu sammeln.

Die Erlebniskarte versteht sich als Möglichkeit Hinweise zu geben. Dem DBV ist es nicht möglich, jeder einzelnen Meldung mit persönlichem Kontakt nachzugehen. Dennoch werden die geschilderten Fahrgast-Erlebnisse in die DBV-Arbeit vor Ort eingehen!

Die EDV-technische Umsetzung erfolgte ehrenamtlich in enger Zusammenarbeit des Vorstandes mit DBV-Mitgliedern.

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DBV-Landesverband Bayern/Aktion Münchner Fahrgäste

Monika Baumgartner übergibt 3000 Unterschriften für den Metrobus 50

München, 14.06.2011

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Am Dienstag, 14. Juni 2011, übergaben die Bürgerinitiative Metrobus 50 Moosach und die Aktion Münchner Fahrgäste 3000 Unterschriften an den Münchner Bürgermeister Heb Monatzeder. Schauspielerin Monika Baumgartner überreichte die Unterschriften und ein Modell des Gelenkbusses, der bald wieder durch Moosach fahren soll. Nach dem Konzept der Aktion Münchner Fahrgäste sollen die Metrobuslinien 50 und 51 die Metrobusnordtangente bilden. Diese Forderung wird auch vom zuständigen Bezirksausschuß 10 Moosach unterstützt. "Diese Unterschriften verleihen der Forderung nach der Wiedereinführung des Metrobusses ein besonderes Gewicht", sagte Bürgermeister Hep Monatseder. "Der demographische Wandel muß in diesem Viertel besonders berücksichtigt werden."

Mehr Infos unter www.fahrgaeste.de.

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DBV-Landesverband Berlin/Brandenburg

Ab 20. Juni 2011 im Transit durch Vogelsang – es wird nur noch alle 2 Stunden gehalten

Schilda liegt in Brandenburg, genauer im Landkreis Oberhavel, in der Gemeinde Zehdenick. Hier fährt nach wie alle Stunde nach Lichtenberg und alle Stunde nach Templin ein Zug. Aber jeder zweite Zug soll ohne Anhalten durchfahren.

Völlig unverständlich ist für den DBV-Landesverband Berlin-Brandenburg die zum 20. Juni 2011 erfolgte Abbestellung des stündlichen Haltes in Vogelsang. Die Regionalbahnlinie 12 von Berlin nach Templin fährt zwar weiterhin alle Stunde, jedoch halten die Züge nur alle zwei Stunden. Begründet wird dieser plötzliche Schritt mit den wenigen Ein- und Aussteigern. Wie soll sich aber die Zahl der Ein- und Aussteiger erhöhen, wenn der Zug seltener anhält; vielleicht gibt es auch nicht mehr potentielle Fahrgäste? Darüber wäre zu diskutieren gewesen. Aber die Landesregierung hat, vertreten durch den Verkehrsverbund, sich in einer Nacht- und Nebelaktion zur Streichung entschieden. Keine Rede ist mehr von dem Willen, auch in ländlichen Gebieten eine gewisse verkehrliche Grundversorgung sicherzustellen.

Die Einsparungen fürs Land belaufen sich auf etwa 18.000 € pro Jahr. Ein großartiger Beitrag zur Sanierung des Landeshaushaltes!

Dieser plötzliche Schritt der Abbestellung trifft nur wenige Fahrgäste, die hier ein- und aussteigen. Die Art und Weise jedoch widerspricht nach Ansicht des DBV jedoch dem Koalitionsvertrag zwischen SPD und der Linkspartei. Hier heißt es: „Die Koalition strebt eine Stärkung des Bahnverkehrs durch Erhalt, Lückenschluss und Ertüchtigung des Schienennetzes und Qualitätsverbesserungen in der Fläche an.“ (Seite 42). Auch das große Leitmotiv des Koalitionsvertrages „Gemeinsinn und Erneuerung“ wird hier ad absurdum geführt. Sowohl die Fahrgäste, die Öffentlichkeit und erst recht die Kommunalpolitik wurde von diesem Schritt überraschtund hätten Anspruch auf eine frühzeitige Information. Warum werden solche Entscheidungen nicht viel früher öffentlich bekannt gemacht?

Ob ein Fahrgast Verständnis dafür hat, wenn ab 20. Juni 2011 der Zug in Vogelsang ohne Halt durchfährt oder hier, aus betrieblichen Gründen, zwar hält, aber niemand ein- und aussteigen darf? Oder ob er die Notbremse zieht, weil er meint, dass der Zug hier eigentlich anhalten müsste?

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DBV-Landesverband Berlin/Brandenburg

5 Jahre Berliner Hauptbahnhof –
der DBV war nicht erwünscht

Berlin, 15.5.2011

Am vergangenen Wochenende wurde mit einem großen Bahnhofsfest das fünfjährige Jubiläum des Berliner Hauptbahnhofs gefeiert. Trotz Interesse und Bemühungen, auf dem Fest mit einem Informationsstand die Besucher über die eigene Arbeit zu informieren, zeigte sich der DB-Konzern nicht interessiert und ignorierte die Anfrage des DBV.
Kritik, so scheint es zumindest durch das Verhalten, ist immer noch nicht erwünscht und wird als Majestätsbeleidigung empfunden. Hat sich im Verständnis und Verhalten der DB gegenüber ihren Kunden doch nicht viel verändert?
Der DBV wird dennoch weiterhin versuchen, seine Ideen und Vorschläge in Gesprächen und bei Treffen mit DB-Mitarbeitern und -Verantwortlichen sachlich vorzutragen und so als Stimme der Fahrgäste Verbesserungen zu erreichen.

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DBV-Landesverband Berlin/Brandenburg

Verständnis der Fahrgäste für die GDL-Streiks sinkt

[Berlin 16.05.2011] Am vergangenen Freitag hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) angekündigt, über bevorstehende Streiks nicht mehr 12 Stunden vorher zu informieren. Der DBV Berlin-Brandenburg kritisiert dieses Vorgehen und ruft die Gewerkschaftsfunktionäre auf, an die betroffenen Fahrgäste und nicht nur an die eigenen Forderungen zu denken.

Aus vielen Gesprächen mit DBV-Mitgliedern und Fahrgästen zieht der DBV Berlin-Brandenburg den Schluss, dass immer weniger Fahrgäste Verständnis für die Streiktaktik der GDL haben. Die Frage nach dem Warum der Tarifauseinandersetzung erschliesst sich vielen Fahrgästen inzwischen ebenfalls nicht mehr.

Ist es nicht viel effektiver, einen bevorstehenden Streik mindestens 12 Stunden vorher anzukündigen? Denn hier können die Besteller und Fahrgäste erwarten, dass wenigstens auf den wichtigsten Routen ein Ersatzverkehr durch die bestreikten Verkehrsunternehmen organisiert wird und der eine oder andere Zug trotzdem fährt. Wird die Frist auf eine Stunde verkürzt, wird sich wohl kaum ein Verkehrsunternehmen die Mühe der zusätzlichen Arbeit machen, um Dienstpläne umzuschreiben und Busse als Ersatzverkehr zu organisieren. Die finanziellen Einbußen sind bei einem angekündigten Streik dennoch bei den Arbeitgebern vorhanden; Fahrgäste haben dann wenigstens den Hauch einer Chance, sich nach Fahrtalternativen umzusehen.

Die Solidarität, die die GDL von den Fahrgästen erwartet, muss sie andererseits auch den tausenden unmittelbar betroffenen Fahrgästen entgegen bringen. Ansonsten wird aus der Tarifauseinandersetzung eine Farce um die Bedeutung und den Einfluss der einen oder anderen Gewerkschaft.

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DBV-Regionalverband Potsdam-Mittelmark

Die Straßenbahn in Potsdam 2011 und in zehn Jahren

[Potsdam, 5.5.2011]  Am 5. Mai 2011 stellte der Regional-verband in Potsdam seinen aktuellen Konzeptstand vor. Die Vorschläge wurden teilweise kontrovers aber immer sachlich diskutiert.

Den aktuellen Foliensatz finden Sie hier (3 MB).

Es ist vorgesehen, zu den anderen Verkehrsträgern ähnliche Überlegungen anzustellen, die dann zu einem Gesamtvorschlag zusammengefasst werden sollen.

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DBV-Landesverband Sachsen-Anhalt/Thüringen

Erfolgreiches Fahrtenprogramm vom Verein Oberlandbahn

Ziegenrück, 20.4.2011

Fruehling 07

Originalbericht von Steffen Pötzscher:

13 Touren fanden zwischen Freitag und Sonntag statt, etwa 500 Fahrgäste rollten mit unseren Draisinen von Dreba nach Ziegenrück zu Tal. Entspannt konnten sich die Fahrgäste an dem in Ziegenrück eingerichteten Imbiß stärken.

Nicht nur, dass das Wetter wieder einmal mitspielte, funktionierte alles ohne Pannen, Unfälle und andere Katastrophen reibungslos. Es gab keine Verspätungen, Zugausfälle etc; statt dessen nach der Ankunft in Ziegenrück viele entspannte und zufriedene Gesichter.

Im Namen unseres Vereins möchte ich mich bei allen Helfern vor und hinter den Kulissen bedanken, die an der Vorbereitung und Durchführung mitgewirkt haben. Zu nennen sind die vielen fleissigen Hände, die die Strecke freigeschnitten, die Brücken repariert, in Ziegenrück eine provisierische Treppe gebaut, Fahrkarten verkauft und alles mögliche noch getan haben, ebenso alle die, die in den letzten drei Tagen mitwirkten.

Bedanken wollen wir uns ebenso bei allen Partnern, allen voran die Deutschen Regionaleisenbahn, die Hartung GmbH in Unterwellenborn, den Pflegedienst Grüner in Ziegenrück, die Agrofarm Knau, die Gemeinde Knau und die AMK Info Verlag GmbH in Schleiz.

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DBV-Landesverband Bayern

Neue Internetseite des Vereins Fichtelgebirgsbahn vorgestellt

Bayreuth, 20.4.2011

Fichtel

Der DBV-Förderverein Fichtelgebirgs-bahn präsentiert sich seit heute mit einem runderneuerten Internetauftritt. Unter www.fichtelgebirgsbahn.de finden dort Interessierte alle News und Infos zu Aktivitäten der Eisenbahnfreunde.

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DBV-Bundesverband

DBV-Bundesverband
gibt neues Magazin heraus

Berlin, 10.4.2011

Neuigkeiten aus den EU-Ländern gibt es ab sofort zweimonatlich im DBV-Magazin "Europäische Bahn-Impulse".

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DBV-Regionalverband Potsdam-Mittelmark

Potsdamer Straßenbahn weiterentwickeln!
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Potsdam, 1.4.2011

Potsdams Einwohnerzahl wird auch in den nächsten Jahren weiter steigen. Neue Wohnquartiere und Arbeitsplätze entstehen. Nicht zuletzt wollen auch Besucher gut und bequem in der Stadt unterwegs sein. Der DBV-Regionalverband hat sich dazu Gedanken mit dem Schwerpunkt zur Straßenbahn gemacht.
Die Vorschläge finden Sie hier (PDF-Datei)

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